Es
ist empfehlenswert auf den wurzelbehandelten Zahn vorbeugend
eine Krone anzubringen, weil wir mit der Behandlung gleichzeitig
den Blutkreislauf im Zahn praktisch ausschalten, wodurch
der Zahn vertrocknet und folglich brüchig wird. Bricht der
Zahn so ab, dass sich auf diesem Basis noch ein künstlicher
Stiften- Stutzen zu fertigen bzw. anzubringen lässt, hat
man die Krone nach der Einklebung dieses Stutzens herzustellen.
Es empfiehlt sich die vorgesehene Brücke ca. 4-5 Wochen nach
der Entfernung eines Zahnes welcher auch immer anzufertigen
und anzubringen, denn -die Einheit des Gebisses einmal zerstört
kann der Zahn hinter dem entfernten Zahn nach vorne neigen,
bzw. der gegenüber der Zahnlücke befindliche Zahn vorstechen,
sowie die Wanderung der Zähne mit der Zeit zur Kiefergelenkebeschwerden
führen.
Aufgaben vor dem Eingriff
Jedem Zahnersatz soll eine
zahnärztliche Untersuchung sowie die Ausarbeitung
und Erstellung eines detaillierten Behandlungsplanes zuvorkommen.
Hierbei wird über jeden Nachbarzahn, auch "Pfeilerzahn" genannt,
eine Visiographen-Röntgenaufnahme gemacht. Vor dem Beschleifen
der Pfeilerzähne können verschiedene Vorbehandlungen wie
Wurzelfüllung, Stiftenaufbau oder Vorbereitung, Aufbau
des Zahnes für den Kronenstutzen u.a. erforderlich werden.
Bei einem Verdacht einer Allergie gegen (Dentallwerkstoffen
aus) Metall soll ein spezieller zahnärztlicher Metallallergietest
durchgeführt werden. Die zahnärztliche Versorgung beginnt
mit der entsprechenden Vorbereitung und dem darauffolgende
Beschleifen des Zahnes. Da der Eingriff in örtlicher Bertäubung
durchgeführt wird, empfiehlt es sich vorher zu essen, denn
das Essen nach dem Eingriff solange nicht möglich ist,
bis die erstarrende Wirkung des Lokalanästhetikums anhält.
Die Schritte der Kronen-
und Brückenanfertigung
Bevor man mit dem Beschleifen
der Zähne anfängt, werden diese zunächst abgeformt, d.h.
ein sogenannter Informativer Studienabdruck über diese
genommen, um uns bzw. für den Techniker den Ursprungszustand
d.h. die Ausgangsphase festzusetzen. Dies ist aus dem Grunde
wehr wichtig, weil zu jedem Gesicht ein entsprechendes,
individuelles Gebiss passt und gehört, und sich der Zantechniker
bei der Anfertigung der Krone oder Brücke auf den Abdruck
über die zum Zahnersatz vorbereiteten Zähne unter Verzicht
auf einen Vergleich mit der zugehörigen Gesichtsform zu
beschränken hat. Bei der zahnärztlichen Versorgung werden
zunächst die zu behandelnden Zähne mt einer 2%- igen Lidocainlösung
ausgiebig betäubt, und ihre Fläche durch das Beschleifen
derart abgeglättet, damit die Krone auf diese aufgeklebt
werden kann. Das Beschleifen wird wie bei den Zahnfüllungen
mit einem Bohrer durchgeführt, hierbei werden jedoch nicht
die Kavitätenwände gestaltet, sondern eine der Kronenstärke
entsprechende Menge von der Zahnsubstanz und der Kaufläche
des Zahnes abgetragen. Vom Zahnarzt wird ein feiner Faden
zwischen dem Zahnfleisch und den Zähnen um für den Zahntechniker
sichtbar zu machen, wie weit der Zahn beschliffen wurde,
und dann ein unterer und oberer Abdruck genommen. Bei Bedarf
werden die beschliffenen Zähne mit einer provisorischen Krone versehen um einerseits die Zähne vor der Sensibilität
zu schützen, und andererseits deren Lockerung und "Abwanderung" zu
entgehen. Die provisorische Krone kann zwar gleich bei
der zahnärztlichen Versorgung vom Zahnarzt angefertigt
werden, es empfiehlt sich jedoch die Krone eher vom Zahntechniker
im Labor herstellen zu lassen, die eine längere Haltbarkeit
gewährleistet und eine ästhetisch bessere Lösung bietet,
bzw. Ihnen bereits in einer nächsten Sitzung am nächsten
Tag angebracht werden kann. Der Zahntechniker fertigt die
Kronen und Brücken in mehreren Schritten an. Anlässlich
der Anprobesitzungen werden sämtliche Fertigungsschritt
je einzeln durch Anprobe geprüft, getestet, um einen dem
früheren eigenen Zahn praktisch vollkommen gleich(wertig)en
Ersatzzahn zu bekommen. Zunächst wird das Metallgerüst
der Krone bzw. der Brücke angeprobt, in einer nächsten
Anprobesitzung bereits die Krone-bzw. Brücke mit einer
in doppelter Schicht aufgetragenen matten, nicht glänzenden
Keramikverblendung kontrolliert, wo die Möglichkeit zu
einer Korrektur der Farbe und der Form des Ersatzzahnes
noch besteht. Nach dem Auftragen der letzten Schicht ist
der Zahnersatz praktisch fertig, und kann provisorisch
fixiert, d.h. aufgeklebt werden. Die endgültige Befestigung
des Zahnersatzes erfolgt dann in einer späteren Sitzung,
als sich der Patient an den neuen Zahn bereits angewöhnt
hat.
Die zu den Kronen und Brücken
verwendeten Materialien
Zu 90 % der Fälle werden
die Kronen in unserer Klinik aus Porzellan angefertigt.
Diese Kronen sind an den sichtbaren Zahnflächen überall
weiss, im unsichtbaren Zahnbereich wird hingegen der dem
Zahnfleisch am nächsten kommende Teil des Kronenrandes aus
Metall angefertigt, um diesen so dünn wie möglich zu gestalten
und dadurch die Reizung des Zahnfleisches zu vermeiden.
Das mit Porzellan beschichtete, verblendete Metallgerüst
kann aus Silber- oder Goldlegierung angefertigt werden.
Der Vorteil der Letzteren ist, dass die aus dieser gefertigte
Krone ein natürlicheres Gefühl u.Gebissverhältnisse gewährleistet,
ihr Nachteil dagegen liegt in dem höheren Preis. Bei einer
bestehenden Allergie gegen gewisse Metalle kann der Zahntechniker
das Zahngerüst je nach den Erforderungen aus anderen Metallegierungen
ausgiessen.Wir empfehlen Kronen aus Kunststoff weniger,
denn sie zeigen eine kürzere Haltbarkeit als die Kronen
aus Porzellan, und nur der äussere, mehr sichtbare Zahnbereich
weiss ist, die Kaufläche und die Rückseite hingegen metallfarbig,
das ästhetisch nachteilig ist. Ein weiterer Nachteil der
aus Kunstoff gefertigten Kronen liegt in ihrer geringeren
Verschleissfestigkeit bzw in ihrem dichteren Rand neben
dem Zahnfleisch, das dem häufigeren Auftreten einer Zahnfleischentzündung
beitragen kann.Man darf ferner nicht vergessen, dass sich
der Kunststoff wesentlch früher als das Porzellan verfärbt.
Die Anfertigungszeit der Kronen liegt zwischen 1-2 Wochen.
Mögliche
Komplikationen nach dem Einsetzen der Krone oder Brücke
Die durchschnittliche Lebensdauer
der Kronen beträgt 8-10 Jahre. Komt es zu einer Parodontose,
hat man bei Bedarf die Krone bzw. Brücke früher als vorgesehen
gegen eine neue auszutauschen. Die Haltbarkeit der Krone
kann durch richtige Zahnpflege erhöht werden, es ist z.B.
zur Reinigung der Kronenzwischenräume die Anwendung von
Zahnseide zu empfehlen. Der Bereich unter den Brücken(zwischen)gliedern,
zu dem man mit der normalen Zahnbürste nicht mehr hingelangt,
lässt sich am besten mit einer Zahnzwischenraumbürste reinigen.
Es kann zu einer Zahnfleischentzündung führen, wenn der
Rand der Krone zu tief unter das Zahnfleisch hineinreicht
oder das Zahnfleisch durch unrichtige Zahnpflege verletzt
wird. Die zu hohe Krone oder Brücke kann Kiefergelenkschmerzen
nach sich ziehen oder die Überlastung und somit die Aufbissempfindlichkeit
einiger Zähne zur Folge haben. Die nicht wurzelbehandelten
Zähne können unter der Brücke nekrotisieren, wenn beim Beschleifen
zu viel Zahnschmelz (Zahnsubstanz) abgetragen werden musste.
Die Frontzähne und die kleinen Molarzähne müssen daher vor
der Anfertigung und Einsetzung beinahe in jedem Fall wurzelbehandelt
werden. Bei einer Metallallergie kann schwere Zahnfleischentzündung
auftreten, die oft mit einer sichtbaren schwarzen Verfärbung
am Rande der Kronen verbunden ist. Vor jedem grösseren Zahnersatz
empfiehlt es sich daher einen zahnärztlichen Spezialtest
zum Nachweis der Allergie gegen Metalle durchzuführen.
Garantie
Für die zahntechnischen
Arbeiten wird vom Zahntechnischen Labor eine Garantie von
1 Jahr geleistet. Diese Garantie ist nur dann gültig, wenn
der Zahnersatz vom Zahnarzt zumindest 2 x jährlich kontrolliert
wird.
Kosten
25.000 HUF > Euro
Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 4.000 HUF > Euro
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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