Es
können in Verbindung mit der Abflachung des Fussgewölbes
am häufigsten in der Grundphalanx der Zehen II., III., IV.,
und V. hammerähnliche Fehlstellungen oft in Begleiterscheinung
von schmerzhaften Schwielen entstehen.
Behandlung
Bei leichteren Beschwerden genügt es im allgemeinen eine Querhebeleinlage zu
tragen, andere Deformitäten, die mit schwereren Beschwerden verbunden sind,
lassen sich dagegen nur durch eine Operation behandelt werden.
Die Tageschirurgie
Unter Tageschirurgie versteht
man, dass die Patientin die operierende Klinik in der
Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens
innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem
Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass
der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt.
Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale
und sonstige, durch das Gesetz vorgeschriebene Voraussetzungen,
über die im Laufe des Beratungsgesprächs erst dann gesprochen
wird, als es bereits konkret um den Ablauf der Operation
geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute
physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung
vor, die Patientin hat ferner für die Organisierung ihrer
Abholung von der Klinik und ihrer häuslichen Pflege und
Betreuung Sorge zu tragen, sie soll über ein Telefon
verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit
der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung
setzen zu können, usw.).
Aufgaben vor der Operation
Der Operation soll eine von
einem Facharzt für Orthopädie durchgeführte
fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss
an diese Untersuchung wird dem Patienten mitgeteilt,
ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt aus betrachtet
für eine tageschirurgische Operation eignet. Hierbei
wird der Patient auf die Tageschirurgie als spezielle
Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen
Untersuchungen (z.B. RTG, EKG, interne med. Untersuchung,
usw), die anwendbaren Anästhesieformen, die möglichen
Komplikationen, die häusliche Pflege, die einzelnen
Heilungsphasen, d.h. auf alle Informationen aufmerksam
gemacht, die für ihn notwendig sein können, um sich
für die eine oder die andere Behandlungsform oder Operationsart
entscheiden zu können
Operation der Hammerzehe
Am Tag der Operation werden
die nötigen Laboruntersuchungen durchgeführt, der Patient
gibt mit der Unterschreibung der Einwilligungserklärung
seine Zustimmung zur Operation und zahlt dann die Operationsgebühr
ein. Unmittelbar vor dem Eingriff bekommt er eine Vorbereitungsspritze bestehend aus einer Kombination von Schmerzstillungs-
und Beruhigungsmitteln. Die Operation kann sowohl in
Lokalanästhesie, Spinalanästhesie, als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Ein grosser Teil der Operationen
wird in örtlicher betäubung durchgeführt:, indem wir
dem Patienten ins Operationsgebiet eine 1%- ige Lidocainlösung
einspritzen. Beim Eingriff wird an der Rückenseite der
zu operierenden Zehe über dem Grundphalanxgelenk ein
Hautschnitt in Längsrichtung gemacht. In der gleichen
Richtung werden die Strecksehne und die Gelenkkapsel
geöffnet, und somit das Gelenk freigelegt. Das vorspringende
Köpfchen de Grundphalanx wird entfernt und die deformierte
Zehe in normale anatomische Position gebracht, und dort
befestigt. Die Haut wird mit plastischen Nähten vernäht.
Nach der Operation wird die physiologische Position der
Zehe vom Aussen mit einem Fixierverband fixiert.
Mögliche Operationsfolgen
Kein Arzt kann eine absolut
komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen
können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht
durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen
Frühkomplikationen wie Nachblutung,
Entzündung, Wiederauftreten u.a., lassen sich aber gut
behandeln. Sie können sich
daher beim geringsten ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung,
Fieber, usw.) jederzeit (Tag und Nacht)
an Ihren operierenden Arzt wenden, der für die Behebung
der Komplikation sorgen
wird. Während des Heilungsverlaufs zu Hause kann der
Patient verschiedene Veränderungen an sich wahrnehmen,
die aber nicht unbedingt pathologisch sein sollen. Die
Wundschmerzen ev. niedriges Fieber in den ersten Tagen
nach der Operation sind sozusagen natürliche Folgen der
normalen Wundheilung und stellen keinen Grund zur Besorgnis
dar. Den Spätrezidiven (z.B. Wiederauftreten der Krankheit
u.a.) kann durch die Anwendung der entsprechenden Operationstechnik
und die mit der grössten Sorgfalt durchgeführten Operation
vorbeugen.
Aufgaben nach der Operation
Der Operation soll in
der Regel eine 6-8stündige Beobachtung
des Patienten folgen, während der sich die physiologischen
Funktionen
(Blutdruck, Urin, usw.) stabilisieren, und die erschlaffende,
ermattende Wirkung der Spritze nachlässt bzw. aufhört,
und der Patient die Klinik auf eigenen Füssen, jedoch
mit einem Begleiter verlassen kann.
Für die ersten Tagen zu Hause nach der Operation sollte
sich der Patient physischer Belastungen enthalten, eine
ständige Bettruhe wird ihm jedoch nicht verordnet. Anlässlich
der Kontrolluntersuchung eine Woche nach der Operation
werden die Nähte entfernt.
Die Heilungszeit bis zur vollständigen Heilung dauert
ca. 4 Wochen, d.h. der Patient wird nach dem Ablauf
dieser Zeit völlig belastbar.
Kosten
Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000
HUF > Euro
Für die in
Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 150.000
- 170.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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