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Ars Medica Laserklinik
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INFORMATION ÜBER DIE OPERATIVE KORREKTUR DER NASENSCHEIDEWAND
(SEPTUMKORREKTUR)

 

Eintägige chirurgische Operationen - unentgeltlich

Aufgrund des Finanzierungsvertrages mit der Staatlichen Gesundheitsversicherungskasse (OEP) werden die eintägigen chirurgischen Operationen - für unsere Patienten mit gültigen Sozialversicherungsidentifikationskarte (TAJ) - gebührenfrei (kostenlos) durchgeführt. Weiter...

 

Die Krankheit

Fast einem jeden Menschen wird die Nasenscheidenwand im Zuge des Wachstums mehr oder weniger verkrümmt. Dieser natürliche Prozess ist auf die (angeborenen) anatomischen Verhältnisse und die lebensaltersbedingte Verschiebungen der Grössenverhältnisse beim Wachsen des knorpeligen und knöchernen Teils der Nasenscheidewand zurückzuführen. In manchen Fällen können auch andere Fehlentwicklungen oder Missbildungen die Verkrümmung der Nasenscheidewand (Septumdeviation) verursachen. Trotz einer verbogenen, verkrünmmten Nasenscheidewand kriegt die Mehrheit der Menschen Luft genug, und hat keine andere, durch die Nasenscheidewandverkrümmung verursachten Beschwerden. Ca. 20-25% aller Erwachsenen sind durch eine oder mehrere, infolge der Nasenscheide-wandverkrümmung entstehenden Symptome betroffen, die ganz unterschiedlich sein können.

Die bedeutendsten Symptome ohne hier eine vollständige Auflistung sämtlicher Symptome anzustreben-, mit denen man sich an den Arzt wenden soll, sind wie folgt:

- Nasenverstopfung ohne Erkältung einer oder beider Nasenhöhlen - evt. wechselnd, einer nach der anderen Nasenhöhle.
- Geruchsstörungen
- Schnarchen
- Häufiges Kopfschmerzen oberhalb der Nasennebenhöhlen
- Die Verzögerung oder die häufige Widerkehr der schnupfigen Perioden oder der Beschwerden der Nasennebenhöhlen
- Nasensprache (Nasalstimme)
- Übler Mundgeruch
- Oftmalige unangenehme Sekretion im Nasen-, Kehlen-, oder Rachenbereich

(Um Missverständnisse zu vermeiden möchte man hiermit bemerken, dass die oben angeführten Symptome auch durch andere Krankheitserreger ausgelöst werden können.)

Behandlungsalternativen

Eine lang anhaltende oder endgültige Lösung für die Beseitigung der Verkrümmung der Nasenscheidenwand bietet nur der operative Eingriff. Da nicht alle Septumdeviationen unbedingt mit Beschwerden verbunden sind, hat man eine operative Indikation nur mit griosser Umsichtigkeit aufzustellen.

Bei Kindern bis zu 16-18 Lebensjahren darf die Operation wegen des noch bestenhenden Wachstums des knöchernen Teils nur in besonders schweren (akuten) und speziellen Fällen durchgeführt werden.

Die Tageschirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass der Patient die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, spätestens jedoch innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, und der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige Voraussetzungen und Anforderungen, die mit dem Patienten beim Beratungsgespräch dann geklärt werden, wenn es sich bereits konkret um die durchzuführende Operation handelt (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, der Patient hat ferner für die Organisierung seiner Abholung von der Klinik, seiner häuslichen Pflege zu Hause Sorge zu tragen, er soll zu Hause über ein Telefon verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Aufgaben vor der Operation

Der Operation soll auf jeden Fall eine von einem Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten durchgeführte fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Um zu entscheiden, ob die Operation indiziert sind noch eine physikalische-, evt. endoskopische Untersuchung und Röntgenaufnahmen, bzw. zur Durchführung der Operation notwendigen auch Laboruntersuchungen erforderlich, abhägig davon, ob der Patient die Operation in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose möchte durchführen lassen. Ihr Arzt informiert Sie dann eingehend über den Befund der Krankheit, sowie über die möglichen Behandlungsformen. Hierbei werden Sie auf die "Tageschirurgie" als spezielle Behandlungsform, die ev. noch erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen (MRT, EKG, allg. medizinische Untersuchungen, usw.), die möglichen Betäubungsformen, die häusliche Pflege und Betreuung, sowie über ev. auftretenden Komplikationen und die einzelnen Abheilphasen, d.h. auf alle Informationen aufmerksam gemacht, die wichtig für den Patienten sein können um sich für die eine oder für die andere Operations- oder Behandlungsform zu entscheiden.

Die operative Korrektur der Nasenscheidenwandverkrümmung

Die bereits entstandenen Nasenscheidewandverkrümmungen können eine Vielfalt von unertschiedlichen Grössen und Formen aufweisen, die die Arbeit des Arztes noch mehr erschwierigen können. Die plastische Korrektur der verkrümmten Nasenscheidewand scheint in allen Fällen eine vielversprechende Lösung zu sein, bei der vom Operateur zunächst ein operativer Schnitt an einer von vorne und von aussen her kaum sichtbarer Stelle des Nasenhöhleneingangs gesetzt wird, durch den der verkrümmerte knorpelige Teil der Nasenscheidewand volkommen begradigt, wieder eingesetzt werden kann, wobei man nur die überschüssige knöcherne Teile zu entfernen hat. Es kann sogar die Symmetrie des sichtbaren verbogenen ("dislozierten") Naseneingangs wiederhergestellt werden. Dabei werden die Statik der Nase, die Form der Nasenspitze und des Nasenrückens keine Änderungen erleiden. Die Operation dauert ca. 1 Stunde.

In manchen Fällen, wo die Verengung durch eine hintere Nasenscheidewandver-krümmung verursacht wird, kann die partielle Entfernung der verkrümmten Nasenscheidewand als operativer Eingriff angewandt werden, bei dem der Schnitt weit drinnen im Nasengang gesetzt wird, durch den die Nasenscheidewand, die für die hinter dem Schnitt liegende Veengung verursachte, voll und ganz entfernt werden kann. Die Operation dauert ca. 30-40 Minuten. In beiden Fällen wird nach der Operation werden beide Nasengänge tamponiert. Die Tamponade wird in der Regel am 2. postopertaiíven Tag entfernt. Während dieser zwei Tage kann der Patient leider duch die Nase nicht atmen.

Mögliche Komplikationen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen wie Nachblutung nach der Entfernung der Nasentamponade, evt. Entzündung, zwischen den Knorpelhauten ein sickernder Bluterguss können nämlich auch nach einem mit der grössten Sorgfalt und Umsicht durchgeführten operativen Eingriff auftreten. Diese möglichen Frühkomplikationen lassen sich aber gut behandeln. Sie sollten daher beim geringsten Anzeichen (z.B. Blutung, Fieber,usw.), die auf die Entstehung einer Komplikation hinweisen, Ihren Operateur unverzüglich unterrichten, der für die Behebung der Komplikation Sorge tragen wird. Während der Abheilphase zu Hause kann der Patient verschiedene Veränderungen an sich wahrnehmen, die aber micht unbedingt pathologisch sein sollen. Die Wundheilung und erhöhte Temperatur in den ersten Tagen nach der Operation geben noch keinen Grund zur Beängstigung. Für einige Wochen können abends ein lahmes, taubes Gefühl, Empfindungslosigkeit, sogar Schmerzen am Nasenrücken, im Gaumen (Palatum) oder in den Schneidezähnen vorkommen. Der Entstehung einer Spätkomplikation (Wiederauftreten der Krankheit) kann durch die Anwendung der geeigneten Operationstechnik und durch eine mit grosser Sorgfalt durcgeführten Operation vorbeugt werden.

Aufgaben nach der Operation

Da der Patient in den ersten Tagen nach der Operation zwangsweise nur durch den Mund atmen kann, wird ihm der Mund schneller austrocknen, er hat daher besonders viel Flüssigkeit zu trinken, bzw. die Luft in dem Raum, in dem er sich generell aufhält, zu verdunsten, verdampfen. Man sollte während der Abheilphase auf kohlensäure-haltige Getränke sowie würzige, scharfe Speisen verzichten, und sich der physischen Belastungen, Biegungen, (Er)hebungen und Sportbetätigungen welche auch immer enthalten, denn diese können zu einer Erhöhung des Blutdrucks in der Nase führen und somit eine Nachblutung oder Bluterguss in der Nasenscheidewand verursachen. Aus denselben Gründen ist ein heisser Sitzbad zu vermeiden, es ist dafür eher eine schnelle Dusche empfehlenswert.

Nach der Entfernung der Tamponade kann es für kurze Zeit noch Blutungen vorkommen, bzw. sich einige Tage hindurch dickflüssiges Sekret und geronnenes Blut aus der Nase entleeren, das eine natürliche Folge der Operation ist. Ein starkes Schneuzen ist jedenfalls zu vermeiden. Um eine schnellere Regenerierung der Nasenschleimhaut zu erzielen ist für eine Woche die Anwendung von Nasensalbe und Nasenöl zu empfehlen. Zur vollständigen Heilung werden ca. 2 Wochen benötigt. Sportliche Betätigungen sind erst drei Wochen nach der Operation zulässig.

Kosten

Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
Preis für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 130.000 HUF > Euro
Preis für die Vollnarkose: 40.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro

50% der Operationskosten hat man als Vorauszahlung bei der Anmeldung zur Operation einzubezahlen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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