Der
Nabelbruch tritt, bzw. wölbt sich durch den offen gebliebenen
und erweiterten Nabelring aus der Bauchhöhle vor. Er kann
angeboren sein oder erworben werden, d.h. auch im Erwachsenenalter
entstehen. Der angeborene Nabelbruch wird einige Wochen lang
mit einem Heftpflaster zusammengezogen, wodurch meistens
eine spontane Heilung zu erzielen ist, widrigenfalls wird
dieser noch im Säuglingsalter operiert. Er ist üblicherweise
gut tast- und sichtbar, und -solange er sich nicht einklemmt-
praktisch beschwerdelos oder nur mit leichten Beschwerden,
Schmerzen verbunden. Die Bruchlücke schliesst sich nicht
von allein. Es empfiehlt sich den Nabelbruch bereits bei
geringeren Beschwerden zu operieren, denn eine Einklemmung des Bruchs kann zu einem Darmverschluss, einer Darmnekrose
oder einer Bauchfellentzündung führen. Diese Komplikationen können das mit der Operation verbundene, ansonsten nur geringe
Risiken wesentlich erhöhen, da es nämlich in diesen Fällen
ein sofortiger operativer Eingriff notwendig ist.
Untersuchung und Beratungsgespräch
Der Operation soll auf jeden
Fall eine von einem Chirurgen durchgeführte fachärztliche
Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese Untersuchung
wird dem Patienten mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen
Gesichtspunkt aus betrachtet für eine im Rahmen der Tageschirurgie
durchgeführte Operation eignet. Hierbei kommt die Rede auf
die Tageschirurgie als spezielle Behandlungsform, die eventuell
erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen (MRT, EKG, abdominale
Ultraschalluntersuchung, interne medizinische Untersuchungen,
usw.) die Anästhesiearten, die möglichen Komplikationen,
die während des Heilungsverlaufs eventuell auftretenden Probleme
und Beschwerden, d.h. auf alle Informationen, die für den
Patienten notwendig sind um sich für die eine oder andere
Behandlungsform oder Operationsart entscheiden zu können.
Kosten für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
Die Tageschirurgie
Unter Tageschirurgie versteht
man, dass der Patient die operierende Klinik, in der Regel
nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb
von 24 Stunden nach der Operation mit einer Begleiter auf
eigenen Füssen verlassen kann, sodann der weitere Heilungsverlauf
bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge
berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz geregelte
Voraussetzungen und Anforderungen, über die man im Laufe
des Beratungsgesprächs erst dann eine Auskunft erhält, als
bereits konkret über den Ablauf der Operation gesprochen
wird (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein guter physikalische
Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor,
der Patient hat ferner für die Organisierung seiner Heimbeförderung
und seiner Pflege zu Hause Sorge zu tragen, er soll über
ein Telefon verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden
mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung
setzen zu können, usw.).
Aufgaben vor der Operation
Der sich am Tag der Operation, im abgestimmten Zeitpunkt darstellende Patient sollte seine Laborergebnisse, Pantoffeln, und ein Nachthemd (Pyjama) mitbringen. Bevor der Patient im Krankensaal ein Bett bekommt, muss eine "ERKLÄRUNG" unterschreiben, in der er die Klinik mit der Durchführung der Operation beauftragt. Dabei muss er die Wundbehandlung zu Hause auch übernehmen. Wichtig!
Hinsichtlich darauf, dass die Operation in Vollnarkose durchgeführt wird, man darf bis 24:00 Uhr des vorherigen Tages essen und trinken; für die Operation muss man mit leerem Magen kommen!
Wir bitten Sie, die regelmäßig einzunehmenden Medikamente im üblichen Zeitpunkt und in der vorgeschriebenen Dose einzunehmen! Nehmen Sie bitte die in der Früh einzunehmenden Medikamente zu Hause, vor der Abfahrt ein, wenn Sie solche Pillen auch haben, die tagsüber auch eingenommen werden müssen, nehmen Sie bitte diese auf die Klinik auch mit!
Die Nabelbruchoperation
Am Tage der Operation werden
zunächst die notwendigen Laboruntersuchungen durhcgeführt,
dann schreibt der Patient die Zustimmungserklärung unter,
in der er sein Einverständnis zur Operation gibt, und zahlt
die Operationsgebühr ein. Unmittelbar vor der Operation geben
wir ihm eine Vorbereitungsspritze bestehend aus einer Kombination
von Schmerzstillungs- und Beruhigungsmitteln. Die Operation
kann sowohl in Lokal-, oder Spinalanästhesie (Epiduralanästhesie)
als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Den grössten
Teil der operativen Eingriffe führen wir in Lokalanästhesie durch, indem wir dem Patienten ins Operationsgebiet eine
1%- ige Lidocainlösung einspritzen.
Der Bruchsack wird zunächst durch einen in einer natürlichen
Falte um den Nabel gesetzten seminularen (halbmondförmigen)
Hautschnitt freigelegt (präpariert) und entfernt. Der Bruchinhalt
wird dann in die Bauchhöhle reponiert (zurückgedrückt)
und die Bruchpforte verschlossen. Anschliessend wird
die Hautwunde
durch eine plastische Nahtreihe verbunden.
Die Operation dauert 30-45
Minuten.
Mögliche Operationsfolgen
Kein Arzt kann eine absolut
komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen
können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten
operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie
Nachblutung, Entzündung, Wiederauftreten u.a., lassen sich
aber gut behandeln. Sie können sich daher beim geringsten
ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung, Fieber, usw.) jederzeit
(Tag und Nacht) an Ihren operierenden Arzt wenden, der für
die Behebung der Komplikation sorgen wird. Den Spätrezidiven,
wie z.B. dem Wiederauftreten des Nabelbruchs kann man durch
das Vermeiden aller übermäßigen Belastungen in den ersten
drei Monaten nach der Operation, bzw. durch eine mit entsprechender
Sorgfalt durchgeführte Operation vorbeugen.
Aufgaben nach der Operation
Der operation soll in der
Regel eine 6-8stündige Beobachtung des Patienten
folgen, während der sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck,
Urin) stabilisieren, und die erschlaffende, ermattende Wirkung
der Spritze nachlässt bzw. aufhört, und der Patient die Klinik
auf eigenen Füssen jedoch mit einer Begleitperson verlassen
kann.
In der
ersten Woche nach der Operation hat man sich von physischen
Belastungen zu enthalten, eine ständige Bettruhe
ist jedoch
nicht erforderlich. Anlässlich der Kontrolluntersuchung
eine Woche nach der Operation kommt es zur Fadenent-fernung.
Die zweite Kontrolle ist in vier Wochen fällig, dann untersuchen
wir den geheilten Zustand.
Die durchschnittliche
Heilungszeit beträgt cca. 3-4 Wochen,
das soll aber nicht heissen, dass der Patient nach der
Operation solange das Bett hüten soll, sondern dass er
nach Ablauf
dieser Zeit vollkommen belastbar sein wird.
Kosten
Für Patienten mit gültiger Sozialversicherungs-ID-Karte (TAJ):
Gebühr für die Operation: 0 HUF (von OEP bezahlt)
Für die Vollnarkose: 40.000 HUF (wird vom Patienten bezahlt) > Euro
Pflege-/Betreuungsgebühr pro Nacht: 0 HUF
Gebühr für die Kontroluntersuchungen: 0 HUF (von OEP bezahlt)
Für unsere Patienten sichern wir klimatisierte Ein- oder Doppelbettkrankensäle mit Fernseher, Telefon und WiFi ausgestattet, wir sichern einen persönlichen Pfleger und Speise, welche keine weiteren Kosten für den Patienten bedeuten.
Für Patienten mit keiner gültiger Sozialversicherungs-ID-Karte (TAJ): Weiter...
Gebühr für die Operation: 130.000 - 150.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreuungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
Gebühr für die Kontroluntersuchungen: 5.000 HUF > Euro
50% der jeweiligen Gebühr ist als Vorschuss anlässlich der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die oben angeführten Preise sind informativ, die effektiven Gebühren können von diesen in Abhängigkeit des Schweregrades der Krankheit abweichen.
Für unsere Patienten sichern wir klimatisierte Ein- oder Doppelbettkrankensäle mit Fernseher, Telefon und WiFi ausgestattet, wir sichern einen persönlichen Pfleger und Speise.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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