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Ars Medica Laserklinik
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BARTHOLINITIS

 

Eintägige chirurgische Operationen - unentgeltlich

Aufgrund des Finanzierungsvertrages mit der Staatlichen Gesundheitsversicherungskasse (OEP) werden die eintägigen chirurgischen Operationen - für unsere Patienten mit gültigen Sozialversicherungsidentifikationskarte (TAJ) - gebührenfrei (kostenlos) durchgeführt. Weiter...

 

Kurze Beschreibung der Krankheit

Die Bartholinitis ist eine Entzündung der Bartholinischen Drüsen, die durch die in die Ausführungsgänge der Drüsen gelangten, eitererzeugenden Bakterien verursacht wird. Die Entzündung löst die Schwellung und den Verschluss des Ausführungsganges, das die Entleerung des durch die Drüse erzeugten Sekrets verhindert, und folglich zu dessen Infektion, bzw. in 1-2 Tagen zu der Entstehung eines Abszesses führt. Ihre Symptome sind: immer grössere Schmerzen, die Enststehung einer Schwellung an der einen Seite des Scheideneingangs im unteren Drittel der grossen und kleinen Schamlippe, Einschränkungen, Behinderungen beim gehen und Sitzen, Temperaturerhöhung, eventuell sogar Fieber.

Man kann drei Formen der Krankheit unterscheiden:

  • Abszessbildung
  • Chronische, wiederkehrende Entzündung
  • Rest - Zyste

Therapie

Eine endgültige Heilung ist bei allen drei Formen der Krankheit nur durch einen chirurgischen Eingriff zu erzielen. Die Operation wird im Rahmen der Tageschirurgie durchgeführt.

Die Tageschirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass die Patientin die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz vorgewchriebene Voraussetzungen, die mit der Patientin im Laufe des Beratungsgesprächs dann besprochen werden, wenn es bereits konkret um die Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, die Patientin hat ferner für die Organisierung ihrer Abholung von der Klinik und ihrer häuslichen Pflege Sorge zu tragen, sie soll ein Telefon zu Hause haben, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Vor der Operation

Die gynäkologische Untersuchung besteht aus einer visuellen Betrachtung und dem vorsichtigen Betasten der Bartholinischen Drüse. Innere, kolposkopische und zytologische Untersuchungen werden nur nach der Behandlung und Beseitigung der Entzündung durchgeführt. Vor der Operation sind noch Blutbild- und Blutgerinnungsuntersuchung, sowie Probeentnahme (Abstrich) aus dem Sekret aus der Harnröhre zur mikroskopischen und mikrobiologischen Untersuchungen vorzunehmen.

Die Operation

Die Patientin zieht sich nach der Unterschreibung der Einwilligungserklärung um, und kommt dann in den OP-Raum. Der Eingriff wird meistens in Lokalanästhesie durchgeführt, nur die Patientinnen mit grossem Abszess sollen in Vollnarkose operiert werden. Bei einem Abszess der Bartholinischen Drüse wird der Abszess zunächst eröffnet, und das gestaute Sekret dann entleert. Die Abszesshöhle wird für 4-5 Tage nach der Operation mit einem Gazestreifen (Tupfer) ausgestopft (tamponiert), der einmal täglich zu wechseln ist. Ab den 3.-5. Tagen nach der Operation werden Sitzbäder empfohlen. Antibiotika werden in der Regel nicht benötigt. Tritt die Entzündung wieder auf oder bildet sich eine Rest-Zyste, führt man eine sog. Marsupialisation durchgeführt. Dieser Eingriff besteht im wesentlichen darin, dass man an der der Haut mit der Schleimhaut einen 1-2 cm grossen Schnitt macht, dann die Wundränder der Öffnung bzw. der Zyste mit je 2 Nähten herausnäht, (so dass nach der Eröffnung eine Tasche ensteht) um den Verschluss der Wunde zu verhindern.

Mögliche Operationsfolgen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung, Wiederauftreten u.a., lassen sich aber gut behandeln. Sie können sich daher beim geringsten ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung, Fieber, usw.) jederzeit (Tag und Nacht) an Ihren operierenden Arzt wenden, der für die Behebung der Komplikation sorgen wird.

Nach der Operation

Beobachtungszeit nach der Operation ist normalerweise 1-2 Stunden, während dieser Zeit normalisieren sich die physiologische Funktionen (Blutdruck, Harn), und die Patientin kann mit einem Begleiter auf eigenen Füssen die Klinik verlassen. Am Tag nach der Operation kann die Mehrheit unserer Patientinnen ihre alltägliche Tätigkeit, ohne dabei Krankengeld in Anspruch zu nehmen, ausüben. Die Abheilungszeit nach der Operation der Bartholinischen Drüse beträgt 2-3 Wochen. Während dieser Zeit sollte man auf den Gebrauch des Tampons und das Sexualleben verzichten. Bei einem Heilungsverlauf ohne Beschwerden, sollen sich die Patientinnen vier Wochen nach der Operation zur Kontrolluntersuchung melden.

Kosten

Für die gynäkologische Untersuchung (Kolposkopie, Zytologische Untersuchung): 10.000 HUF > Euro
Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operationen: 50.000 HUF > Euro
Für die Spinal-/Periduralanästhäsie und für Vollnarkose: 30.000 HUF > Euro

50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die oben angeführten Preise sind informativ, die effektiven Gebühren können von diesen in Abhängigkeit des Schweregrades der Krankheit abweichen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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