Unter
einem Hallux valgus versteht man die Fehlstellung, die Deformität des Gelenks zwischen der Grundphalanx der Grosszehe und des
Mittelfussköpfchens. Die Ursache ist meist ein statisches
Problem, das in meisten Fällen auf die Abflachung des Quergewölbes
des Fusses zurückzuführen ist. Durch den ständigen Druck
an dem Mittelfussköpfchen kann im inneren- seitlichen Gelenkbereich
eine chronsiche Entzündung des Schleimbeutels entstehen,
die eine Verdickung der Beutelwand zur Folge haben wird.
Kommt es zeitweise zu einer Aufflackerung der Entzündung,
nehmen die schon bestehenden Schmerzen wesentlich zu.
Behandlung
Zur Behandlung des Hallux valgus bieten sich mehrere Operationsformen. In unserer
Klinik besteht im wesentlichen die Operation in der Entfernung des Beutels
mit verdickter Wand und in der partiellen Exzision des Mittelfussköpfchens
(Operation nach Schede). Dieser Eingriff bedeutet für den Patienten die kleinstmögliche
Belastung, und scheint wegen der Behebung der schmerzhaften Beschwerden -obwohl
die Deformität des Gelenks selbst nicht beseitigt wird, aufgrund langjähriger
Erfahrungen die beste Lösung zu sein.
Die Tageschirurgie
Unter Tageschirurgie versteht
man, dass die Patientin die operierende Klinik in der
Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens
innerhalb von 24 Stunden nach der
Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen
kann,
so dass der weitere
Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie
gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch
das Gesetz vorgeschriebene Voraussetzungen, die dem Patienten
beim Beratungsgespräch dann bekannt gegeben werden, wenn
es bereits konkret um die durchzuführende Operation geht
(die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische
Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor,
der Patient hat ferner für seine Abholung von der Klinik
und die Organisierung seiner häuslichen Pflege und Betreuung
Sorge zu tragen, er soll Telefon zu Hause haben, um sich
bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem
operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können,
usw.).
Aufgaben vor der Operation
Der Operation soll auf
jeden Fall eine von einem Facharzt für Orthopädie durchgeführte
fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss
an diese Untersuchung wird dem Patienten mitgeteilt,
ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt aus betrachtet
für eine tageschirurgische Operation eignet. Hierbei
wird der Patient auf die Tageschirurgie als spezielle
Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen
Untersuchungen (z.B. RTG., EKG, interne med. Untersuchung,
Labor usw), die anwendbaren Anästhesieformen, die möglichen
Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs ev.
auftretenden Probleme und Beschwerden, die häusliche
Pflege, die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs, d.h.
auf alle Informationen aufmerksam gemacht, die für den
ihn notwendig sein können, um sich für die eine oder
die andere Behandlungsform oder Operationsart entscheiden
zu können.
Die Ballenoperation
Am Tag der Operation werden
die nötigen Laboruntersuchungen durchgeführt, der Patient
gibt mit der Unterschreibung der Einwilligungserklärung
seine Zustimmung zur Operation und zahlt dann die Operationsgebühr
ein. Unmittelbar vor dem Eingriff bekommt er eine Vorbereitungsspritze bestehend aus einer Kombination von Schmerzstillungs-
und Beruhigungsmitteln. Die Operation kann sowohl in
Lokalanästhesie, Spinalanästhesie, als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Ein grosser Teil der Operationen
wird in örtlicher Betäubung durchgeführt: indem wir dem
Patienten ins Operationsgebiet eine 1%- ige Lidocainlösung
einspritzen. Zu Beginn der Operation wird oberhalb der
Veränderung ein bogenförmiger Hautschnitt in Längsrichtung
gesetzt und der unter der Haut liegende, entzündete Schleimbeutel
voll und ganz entfernt. In der gleichen Richtung des
Hautschnittes wird der Gelenkkapsel der Grosszehe geöffnet
und die Exostose vom Mittelfussknochen entfernt. Nach
der Blutstillung wird die Gelenkkapsel mit synthetischem
Faden, die Haut mit kosmetischen Nähten vernäht.
Mögliche Operationsfolgen
Kein Arzt kann eine absolut
komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen
können nämlich auch nach einem mit der grössten Sorgfalt
und Umsicht durchgeführten operativen Eingriff auftreten.
Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung
u.a. lassen sich aber gut behandeln. Sie können sich
daher beim geringsten Anzeichen des Auftretens einer
Komplikation (z.B. Blutung, Fieber) jederzeit an Ihren
operierenden Arzt wenden, der für die Behebung der Komplikation
Sorge tragen wird.
Aufgaben nach der Operation
Der Operation soll in
der Regel eine 6-8stündige Beobachtung des
Patienten folgen, während der sich die physiologischen
Funktionen
(Blutdruck, Urin, usw.) stabilisieren, und die erschlaffende,
ermattende Wirkung der Spritze nachlässt bzw. aufhört,
und der Patient die Klinik auf eigenen Füssen, jedoch
mit einem Begleiter verlassen kann.
Für die ersten Tagen zu Hause nach der Operation wird
dem Patienten Ruhe verordnet, bzw. bei eventuellen Schmerzen
Shmerztablette empfohlen. Seine Gehfähigkeit besteht,
sie ist nur wegen der Schmerzen etwas eingeschränkt.
Anlässlich der Kontrolluntersuchung eine Woche nach der
Operation werden die Nähte entfernt, die Heilungszeit
bis zur vollständigen Heilung dauert ca. 4 Wochen.
Kosten
Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch:
10.000 HUF > Euro
Für die in
Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 150.000
- 170.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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