Die
Viruswarzen entwickeln sich infolge einer
Virusinfektion durch Kontakt, durch eine Mikroverletzung der Haut bei dafür
anfälligen Personen, besonders im Kindes- und jungen Erwachsenenalter.
Für ihre Entwicklung sind die zur Familie HPV (Human
Papillomaviren) gehörigen Viren verantwortlich. Der Virus dringt durch die
winzigen Verletzungen ins Hautzelle ein und wenn er wegen
der aktuellen Schwäche des Immunsystems eine abgesunkene
Resistenz findet, wird dann die Hautzellen infizierend, diese
auf eine erhöhte Spaltung übermögend die Warzenentwicklung
beginnen. Die Warzen beginnen langsam zu wachsen, werden
sichtbar, sind oft geneigt - den Lymphenkreislauf der Haut
ausgenutzt - zur Ausbreitung, zum Verstreuen.
Die treten im Allgemeinen an der Hand und an der Oberfläche
des Fußes (Verruca vulgaris), am Körper (Molluscum contagiosum),
seltener an den Schamteilen und im Bereich der Darmöffnung (Condyloma acuminatum) auf. Die Eigenheit der Warzen ist,
dass sie sich abheben, haben oft griffige Oberflächen,
sie sind
manchmal schmerzhaft, sind mit der Haut gleichfarbig, sitzen
ziemlich tief in der Haut und sie haben eine sog. "Wurzel".
Bei den im Bereich der Darmöffnung
und an den Schamteilen befindlichen Warzen
(Condylomas)
Die im
Bereich der Darmöffnung und an den Schamteilen befindlichen
Viruswarzen wirden Condyloma genannt. Die Infektion kann
in Form eines klassischen karfiolartigen
Gewächses, Condyloma acuminatum erscheinen, in den meisten
Fällen treten aber diese als flache, warzenartige, keine
klinische Symptome zeigenden Veränderungen auf. Die werden
sich größtenteils durch Sexualkontakt ausbreiten; das krankheitserregende
Agens ist hier auch die Human Papillomavirus (HPV).
Die Übertragungszeit
kann nicht bestimmt werden (die kann 1 bis 8 Monate dauern
und lange verdeckt bleiben). Die
sichtbaren Condyloma müssen immer behandelt werden, weil
die permanent
wachsen und sich ausbreiten und daneben können als vorgängiges
Stadium des Krebses betrachtet werden. Die Entfernung der
im Bereich der Darmöffnung befindlichen Warzen wird in
unserer Klinik durch CO2-Laser im Rahmen der eintägigen
Chirurgie durchgeführt.
Behandlungsalternativen
Zur Beseitigung der Viruswarzen
bietet sich eine Reihe von möglichen Behandlungen: man kann
diese mit Flüssigkeit pinseln, mit Salbe bestreichen, einer
Lanzette ausschneiden (resezieren), mit einem Volkmann- Löffel
auslöffeln, aushöhlen, mit einem elektrischen Messer ausbrennen,
mit flüssigem Stickstoff abfrieren, oder mit Laser verdampfen.
Letztere Behandlung wird in unserer Klinik im Rahmen der
ambulanten Versorgung als ambulante Operation durchgeführt.
Aufgrund unserer 12-jährigen Erfahrungen hat man nach der
Entfernung von Viruswarzen mit Lasern sehr gute Heilungsergebnisse.
Die durchschnittliche Heilungszeit beträgt abhängig von der
Warzengrösse 3 bis 5 Wochen. Es ist wichtig zu wissen, dass
neben den sichtbaren und entfernten Warzen weitere winzige,
mit blossem Auge, ja sogar mit einer Vergrösserungsbrille
nicht sichtbare Warzen vorkommen, die erst nach einem ein
Paar wöchigen Wachstum sichtbar werden. Die genaue Einhaltung
der vereinbarten Termine ist daher sehr wichtig, denn eine
nach der Operation eventuell wachsende Warze muss entfernt
werden. Diese neue Operation ist jedoch bereits gebührenfrei.
Der Patient soll 12 Wochen lang beobachtet werden, und er
kann -falls während dieser Zeit keine neue Warze entsteht
erst nach dem Ablauf dieser Beobachtungszeit für geheilt
erklärt werden, widrigenfalls werden wir die neu entstehende
Warze -wie vorstehend bereits erwähnt gratis entfernen, und
dementsprechend beginnt die 3-monatige Beobachtungszeit von
vorne. Die Befreiung von den Warzen ist wegen der langen
Beobachtungszeit, und der mehrmaligen Kontrolluntersuchungen,
ein langer Prozess, der viel Geduld verlangt, und eine langzeitige
Zusammenarbeit zwischen dem Arzt und dem Patienten erforderlich
macht.
Die Tageschirurgie
Im wesentlichen besteht die
Tageschirurgie darin, dass der Patient die operierende Klinik,
in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb
von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf
eigenen Füssen verlassen kann, sodann der weitere
Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt.
Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale
und sonstige, durch das Gesetz geregelte Voraussetzungen
und Anforderungen, über die man im Laufe des Beratungsgesprächs
eine Auskunft erst dann erhält, als bereits konkret über
den Verlauf der Operation gesprochen wird (die Tageschirurgie
setzt u.a. der allgemein guter physikalische Zustand des
Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, der Patient
hat ferner für die Organisierung seiner Heimbeförderung und
seiner Pflege zu Hause Sorge zu tragen, er soll über ein
Telefon verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden
mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung
setzen zu können, usw.).
Untersuchung und Beratungsgespräch
Der Operation soll auf jeden
Fall eine von einem Chirurgen durchgeführte Untersuchung
zuvorkommen. Im Anschluss an diese Untersuchung wird der
Patient über das Ergebnis der Untersuchung, den geplanten
operativen Eingriff, die Anästhesiart, sowie über die Aufgaben
nach der Operation informiert. Die Operation kann gleich
nach der Untersuchung und dem Beratungs-/Aufklärungsgespräch
oder in einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden. Wenn
sie die Entscheidung getroffen haben, sich der Operation
zu unterwerfen, haben Sie eine Erklärung zu unterzeichnen,
in der Sie unsere Klinik mit der Durchführung des operativen
Eingriffs beauftragen, und erklären, dass Sie die Wundpflege
zu Hause übernehmen, bzw.Sorge dafür tragen werden.
Die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000
HUF > Euro
Die Operation der Viruswarzen
Die Operation wird in
Lokalanästhesie durchgeführt, bei der dem Patienten unmittelbar unter der
Warze mit iener feinen Injektionsnadel ein 1 %-iges Lidocain-
Anästhetikum eingespritzt wird. Die Operation besteht im
wesentlichen darin, dass man die Warze einschliesslich der "Wurzel" mit
dem Laser aus der Haut entnimmt. Die entfernte Warze wird
in jedem Fall zur histologischen Untersuchung versendet,
über die wir dem Patienten anlässlich der Kontrolluntersuchung
einen schriftlichen Befund ausstellen. An der Stelle der
entfernten Warze bleibt ein Loch zurück, das sich -abhängig
von seiner Grösse in 2 bis 6 Wochen durch Wucherung auffüllt,
und epithelisiert.
Mögliche
Operationsfolgen
Kein Arzt kann eine absolut
komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen
können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten
operativen Eingriff entstehen. Frühkomplikationen wie Nachblutung,
Entzündung u.a. treten aber nur selten vor, und lassen sich
in jedem Fall erfolgreich behandeln. Bei besonders grossen
Warzen mit tief in der Haut liegenden Wurzel kann es bei
der Abnahme des von uns angelegten Verbands am Tage nach
der Operation zu einer Sickerblutung kommen, die nach einer
Einweichung in lauwarmem Wasser und der Anlegung eines grösseren
Verbandes aufhören wird. Bei einer eventuellen Entzündung
kann die Umgebung der Wunde, rot, warm, und schmerzhaft werden.
Bei der Wahrnehmung des geringsten ungewöhnlichen Anzeichens
der Entstehung einer Komplikation (z.B. Blutung, Fieber,
usw.) können Sie sich jederzeit, d.h. Tag und Nacht an Ihren
operierenden Arzt wenden, der für die Beseitigung der Komplikation
Sorge tragen wird. Unter den möglichen Spätkomplikationen ist vor allem die Narbenwucherung (Narbenkeloid oder hypertrophische
Narbenbildung) zu erwähnen, bei der es sich im wesentlichen
um eine erbliche Abweichung von der normalen Wundheilung
d.h. eine übermässige, massenhafte Narbenbildung geht. Die
sich vorwölbende, rote hypertrophische Narbe, die auch mit
Brennen- und Juckempfindung verbunden werden kann, stellt
an sich eine gutartige Veränderung dar, die aber vom esthätischen
Gesichtspunkt aus in den meisten Fällen nicht zufriedenstellend
ist. Wenn eine Veranlagung des Patienten für diese Heilungsart
anlässlich der Kontrolluntersuchung wahrgenommen bzw. erkannt
wird, kann diese durch eine Injektionskur rechtzeitig aufgehalten
und umgekehrt werden. Die Kur besteht aus drei, direkt in
die Narbe einzubringenden, entzündungshemmenden Spritzen
von langanhaltender Wirkung, zwischen denen jeweils ein Zeitabstand
von 14 Tagen liegen soll. Die rechtzeitige Erkennung, Wahrnehmung
dieser pathologischen Wundheilung ist as dem Grunde besonders
wichtig, weil sie ist nur durch die innerhalb von
drei Monaten nach der Operation angewendete Injektionskur heilbar. Über
die Übernahme des histologischen Befundes hinaus ist gerade
aus diesem Grund erforderlich sich zur Kontrolluntersuchung
zu melden.
Aufgaben nach der Operation
Der Operation
soll eine 15-20 minutige Beobachtung in unserer Klinik folgen,
dann kann der Patient die Klinik verlassen. Ein Tag nach
der Operation hat man den von uns angelegten Verband zu entfernen,
die Wunde mit lauwarmem Wasser zu duschen, durchzuspülen,
und auf sie dann einen Pflaster anzulegen. Die Heilung der
infolge einer Laserbehandlung entstandenen Wunden erfolgt
mit Wucherung, bzw. sie ist mit Sekretion verbunden, die
nicht als pathologisch anzusehen ist. Man hat die Durchspülung
der Wunde mit Dusche zumindest zweimal täglich zu wiederholen.
Der eingetrocknete Schorf darf nicht auf der Wunde bleiben,
weil die Wundflüssigkeit (Sekret) sich dann nicht entleeren,
und es folglich zu einer Entzündung der Wunde führen. Die
Wunde darf nicht mit Wundstreupulver bestrichen oder mit
Salbe eingeschmiert werden. Die Heilungszeit liegt zwischen
2 bis 6 Wochen, die in grossem Masse von der Grösse und Tiefe
der Warze abhängt.
Kosten
Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000
HUF > Euro
In Lokalanästhesie durchgeführte
Operationen: 4.000 - 12.000
HUF / Stück. > Euro
Der Preis reduziert sich im Verhältnis
mit der Anzahl der entfernten Warzen. Mehr...
Entfernung von 1 Stück Warze: 12.000
HUF / Stück > Euro
Entfernung von 2 Stück Warze: 10.000 HUF / Stück > Euro
Entfernung von 3 Stück Warze: 8.000 HUF / Stück > Euro
Entfernung von 4 Stück Warze: 7.000 HUF / Stück > Euro
Entfernung von 5 Stück Warze: 6.000 HUF / Stück > Euro
Entfernung von 6 Stück Warze: 5.500 HUF / Stück > Euro
Entfernung von 7 Stück Warze: 5.000 HUF / Stück > Euro
Entfernung von 8 Stück Warze: 4.500 HUF / Stück > Euro
Entfernung von 9 Stück Warze: 4.300 HUF / Stück > Euro
Entfernung von 10 bis 30 Stück Warze: 4.000 HUF / Stück > Euro
Bei der Entfernung von mehr als 30
Stk. Papille können wir einen noch günstigeren Preis anbieten.
Gebühr
der histologischen Untersuchung: 5.000 HUF / Stück. > Euro
(Eine histologische Untersuchung ist genug
von einem Operationsbereich.)
Der Preis ist nur informativ, der kann von
der Größe und Lage der Papillen beeinflusst werden. z. B.
die Mosaikpapille ist speziell, welche sich
aus der Zusammenhaftung mehrerer Papillen entwickelt und hinsichtlich der Entfernung
gilt nicht nur als eine Papille!
Es wird betont darauf
hingewiesen, dass die oben angeführten Kosten nicht nur
die Gebühr für die Entfernung der Warze enthalten, sondern
sämtliche Kosten im Bezug auf den ganzen Heilungsprozess,
unbeachtet dessen, wie lange es dauern wird bzw. wie viele
weitere Eingriffe durchzuführen sind.
Kommt es gleich nach
der Untersuchung zu einer Operation, wird von der Bezahlung
der ärztlichen Untersuchungsgebühr abgesehen.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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