Ars Medica Lézerklinika
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Ars Medica Laserklinik
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KÜRETTAGE

 

Eintägige chirurgische Operationen - unentgeltlich

Aufgrund des Finanzierungsvertrages mit der Staatlichen Gesundheitsversicherungskasse (OEP) werden die eintägigen chirurgischen Operationen - für unsere Patienten mit gültigen Sozialversicherungsidentifikationskarte (TAJ) - gebührenfrei (kostenlos) durchgeführt. Weiter...

 

Kurze Beschreibung der Krankheit

Die bösartigen Veränderungen des Gebärmutterbereiches (Karzinom, Sarkom), die gutartigen Geschwülste (Polyp, Myom) und die verschiedenen Hormonstörungen führen in meisten Fällen zu Blutungsproblemen. Die Aufklärung und zum Teil die Beseitigung der Ursache der Blutung, bzw. der Krankheit erfolgt durch eine zu Zwecken einer histologischen Untersuchung, Verarbeitung durchgeführte Kürettage, die im wesentlichen in der Entfernung des gesamten Mutterhalses und der ganzen Gebärmutterschleimhaut, Bei einigen Blutungsproblemen stellt die Kürettage über die diagnostischen Ziele hinaus auch eine Therapie dar, da mit dem Eingriff die Blutung gleichzeitig beseitigt werden kann.

Die Tageschirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass die Patientin die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz vorgewchriebene Voraussetzungen, die mit der Patientin im Laufe des Beratungsgesprächs dann besprochen werden, wenn es bereits konkret um die Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, die Patientin hat ferner für die Organisierung ihrer Abholung von der Klinik und ihrer häuslichen Pflege Sorge zu tragen, sie soll ein Telefon zu Hause haben, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Vor der Operation

Der Operation soll immer eine gynäkologische Untersuchung, d.h. eine innere- und eine Vorsorgeuntersuchung zuvorkommen. Die Vorsorgeuntersuchung besteht aus einer kolposkopischen - "Muttermund mit der Lupe untersuchen" - und einer zytologischen Untersuchung der Epithelzellen. Nach dem Vorliegen der Ergebnisse wird nach einem Konsultationsgespräch mit dem Gynäkologen die Entscheidung getroffen, ob eine Kürettage nötig ist, und die Operation im Rahmen einer Tageschirurgie durchgeführt werden kann. Nach der Erwerbung der nötigen zusätzlichen Laborergebnisse und Befunde der internen med. Untersuchung wird der Zeitpunkt der Operation mit der Patientin telefonisch vereinbart.

Kürettage

Der Eingriff kann in Vollnarkose oder in Lokalanästhesie vorgenommen werden, in dem bei der letzteren Betäubungsform der Patientin in das Operationsfeld eine 1%-ige Lidocainlösung eingespritzt wird. Beim Eingriff werden von zwei verschiedenen Bereichen, d.h. vom Mutterhals und von der Gebärmutterhöhle Abschabeprobe entnommen. Bei der Operation bekommt man wichtige Informationen über die eventuellen Veränderungen der Höhle und Wand der Gebärmutter, sowie über die grösse der der Gebärmutter.

Mögliche Operationsfolgen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung, Wiederauftreten u.a., lassen sich aber gut behandeln. Eine der häufigsten Komplikationen der Kürettage ist die Entzündung der Gebärmutterhöhle, im schwereren Fall - bei deren Verbreitung die Entzündung des Kleinbeckens, sowie die Perforation der Gebärmutterwand. Die Zeichen der Entzündungskomplikation sind: längere (um 2-3 Tage länger dauernde) Blutung, übelriechender, blutiger Ausfluss aus der Scheide, Unterleibschmerzen, Temperaturerhöhung, eventuell Fieber. Im Falle der Wahrnehmung der Symptom einer Komplikation welche auch immer sollen Sie sich sofort an Ihren Arzt wenden, damit die Behandlung schnellstmöglich begonnen werden kann. Im Falle einer Perforation ordnet der Arzt sofort die Weiterlieferung und die Einweisung der Patientin in ein zuständiges Partnerspital an. Unsere Klinik steht mit der gynäkologischen Abteilung des "Szent István"- Krankenhauses im Vertragsverhältnis, wo die eventuellen Komplikationen behandelt und behoben werden.

Nach der Operation

Der Operation soll in der Regel eine 1-2 stündige Beobachtung des Patientin folgen, während der sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck, Urin) stabilisieren, und die Patientin die Klinik mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen. Bei den in Vollnarkose durchgeführten Eingriffen liegt diese Zeit zwischen 5-6 Stunden. Am Tag nach der Operation kann die Mehrheit unserer Patientinnen bereits ihre alltägliche Tätigkeit, ohne dabei Krankengeld in Anspruch zu nehmen, ausüben. Die durchschnittliche Abheilungszeit beträgt 2-4 Tage. Um die Entzündungskomplikationen zu vermeiden, soll sich die Patientin mindestens für 2 Wochen des Gebrauchs des Tampons und des Sexuallebens und der Sitzbäder enthalten.Vier Wochen nach der Operation soll sich die Patientin zur Kontrolle melden.

Kosten

Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operationen: 50.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 30.000 HUF > Euro

50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die oben angeführten Preise sind informativ, die effektiven Gebühren können von diesen in Abhängigkeit des Schweregrades der Krankheit abweichen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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