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GANGLION OPERATION (ÜBERBEIN)

 
Kurze Beschreibung der Krankheit

Das Ganglion ist die meist infolge einer anstrengenden Arbeit entstehende pathologische Erweiterung der eine Streck- oder Beugesehne umhüllenden Sehnenscheide. Am häufigsten kommt es an der Hohlhand- oder Handrückenfläche im Handgelenkbereich, sowie unter dem Kniegelenk vor, und kann wegen der Wandspannung und des auf die umliegenden Nerven ausgeübten Drucks (Nervendruck) Schmerzen verursachen.

Behandlung

Die durch das Ganglion ausgelösten Beschwerden können durch Umschlag, Eisauflage, Schmerztabletten, sowie durch Entzündungsnehmende Mittel gelindert werden, eine endgültige Lösung bietet nur die operative Entfernung des vorgewölbten Ganglions. Mit einer rechtzeitig durchgeführten Operation kann man sehr gute Heilungsergebnisse erzielen. Die durchschnittliche Abheilungszeit beträgt 3- 4 Wochen, das jedoch nicht zu bedeuten hat, dass ihm für die ganze Heilungszeit Bettruhe verordnet wird, sondern man hat derunter zu verstehen, dass er nach dem Ablauf dieser Zeit vollkommen belastbar wird.

Aufgaben vor der Operation

Der Operation soll eine von einem Facharzt für Orthopädie durchgeführte fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese Untersuchung wird dem Patienten mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt aus betrachtet für eine tageschirurgische Operation eignet. Hierbei wird der Patient auf die Tageschirurgie als spezielle Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen (z.B. RTG, EKG, interne med. Untersuchung, usw), die anwendbaren Anästhesieformen, die möglichen Komplikationen, die häusliche Pflege, die einzelnen Heilungsphasen, d.h. auf alle Informationen aufmerksam gemacht, die für ihn notwendig sein können, um sich für die eine oder die andere Behandlungsform oder Operationsart entscheiden zu können.

Die Operation

Am Tag der Operation werden die nötigen Laboruntersuchungen durchgeführt, der Patient gibt dann der Operation mit der Unterschreibung der Einwilligungserklärung seine Zustimmung, und zahlt die Operationsgebühr ein. Unmittelbar vor der Operation wird ihm eine Vorbereitungsspritze bestehend aus einer Kombination von Schmerzstillungs- und Beruhigungsmitteln gegeben. Die Operation wird in Lokalanästhesie durchgeführt, in dem man dem Patienten eine 1%-ige Lidocainlösung ins Operationsgebiet einspritzt. Im Anschluss darauf wird zunächst ein Hautschnitt über dem Ganglion in Querrichtung gesetzt, dann das Ganglion nach der Unterbindung dessen Halses bis zu dem Mundstück (Hals) des Ganglions zur Gänze abgelöst und entfernt, und schliesslich die Sehnenscheide rekonstruiert. Nach einer sorgfältigen Blutstillung wird die Haut mit kosmetischen Nähten vernäht. Zur Einschränkung der Beweglichkeit des Handgelenkes wird eine Wickelbinde verwendet.

Mögliche Operationsfolgen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung, Wiederauftreten u.a., lassen sich aber gut behandeln. Sie können sich daher beim geringsten ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung, Fieber, usw.) jederzeit (Tag und Nacht) an Ihren operierenden Arzt wenden, der für die Behebung der Komplikation sorgen wird. Während des Heilungsverlaufs zu Hause kann der Patient verschiedene Veränderungen an sich wahrnehmen, die aber nicht unbedingt pathologisch sein sollen. Die Wundschmerzen in den ersten Tagen nach der Operation sind sozusagen natürliche Folgen der normalen Wundheilung und stellen keinen Grund zur Besorgnis dar. Den Spätrezidiven (z.B. Wiederauftreten der Krankheit u.a.) kann durch die Anwendung der entsprechenden Operationstechnik und die mit der grössten Sorgfalt durchgeführten Operation vorbeugen.

Aufgaben nach der Operation

Der Patient wird nach der Operation für ein Paar Stunden beobachtet und dann aus der Klinik entlassen. Abgesehen davon, dass sich der Patient nach der Operation der physischen Überanstrengungen zu enthalten hat, wird seine gewöhnliche, normale Lebensweise durch die Operation nicht eingeschränkt. Eine Schmerzlinderung ist in der Regel nicht erforderlich. Im komplikationsfreien Fall kommt es eine Woche nach der Operation zum Fadenzug. Es ist wichtig zu wissen, dass die Tageschirurgie nicht heissen, dass der Patient ein Tag nach dem Eingriff heilt und wieder gesund ist, sondern weist darauf hin, dass er innerhalb von einem Tag aus der Klinik entlassen wird und nach Hause gehen kann, und der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Ein Telefonanschluss zu Hause ist jedenfalls erforderlich, damit sich die Klinik über den Zustand des Patienten jeden Tag informieren, und beim ev. Auftreten einer Komplikation die notwendigen Massnahmen treffen kann. Darüber hinaus kann auch der Patient all seine Probleme und Beschwerden, die im Bezug auf die Heilung auftreten, meistens telefonisch besprechen und beseitigen lassen.

Kosten

Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 60.000 - 70.000 HUF > Euro

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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