Ars Medica Lézerklinika
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Ars Medica Laserklinik
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WASSERBRUCH (HYDROZELE)

 

Eintägige chirurgische Operationen - unentgeltlich

Aufgrund des Finanzierungsvertrages mit der Staatlichen Gesundheitsversicherungskasse (OEP) werden die eintägigen chirurgischen Operationen - für unsere Patienten mit gültigen Sozialversicherungsidentifikationskarte (TAJ) - gebührenfrei (kostenlos) durchgeführt. Weiter...

 

Kurze Beschreibung der Krankheit

Die Hydrozele ist kein echter Bruch, sondern eher ein mit Flüssigkeit gefüllter Beutel. Sie entsteht infolge der Auffüllung des zwischen den Tunicae liegenden virtuellen Schlitzes mit Gewebeflüssigkeit. Sie kann auch angeboren sein, in der Regel tritt aber später mit der Zeit auf. Einmal entstanden wächst der Wasserbruch zwar nur langsam, früher oder später wird aber duch seine Grösse Beschwerden verursachen. Der Wasserbruch lässt sich mit konservativer Therapie nicht behandeln, eine Einklemmung kommt aber nie vor. Es empfiehlt sich nes Wasserbruch bereits bei leichten Beschwerden zu operieren, denn mit einer rechtzeitig durchgeführten Operation können sehr gute Heilungsergebnisse erzielt werden.

Die Heilungszeit beträgt im allgemeinen 3-4 Wochen, das aber nicht zu bedeuten hat, dass der Patient nach der Operation so lange im Bett bleiben soll, sondern weist darauf hin, dass er nach dem Ablauf dieser Zeit völlig belastbar wird.

Tageschirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass die Patientin die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz vorgeschriebene Voraussetzungen, die mit dem Patienten im Laufe des Beratungsgesprächs dann besprochen werden, wenn es bereits konkret um die durchzuführende Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, der Patient hat ferner für die Organisierung seiner Abholung von der Klinik und seiner häuslichen Pflege Sorge zu tragen, er soll über Telefon zu Hause verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Aufgaben vor der Operation

Der Operation soll auf jeden Fall eine von einem Facharzt für Urologie durchgeführte Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese Untersuchung wird dem Patienten mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt aus betrachtet für eine tageschirurgische Operation eignet. Hierbei wird der Patient auf die Tageschirurgie als spezielle Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen (z.B. MRTG., EKG, abdom. Ultraschall-, intern. Untersuchung, usw), die anwendbaren Anästhesieformen, die möglichen Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs ev. auftretenden Probleme und Beschwerden, die häusliche Pflege, die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs, d.h. auf alle Informationen aufmerksam gemacht, die für den ihn notwendig sein können, um sich für die eine oder die andere Behandlungsform oder Operationsart entscheiden zu können.

Operation des Wasserbruchs

Am Tag der Operation werden die nötigen Laboruntersuchungen durchgeführt, der Patient schreibt die Einwilligungserklärung unter, und bezahlt dann die Operationsgebühr ein. Direkt vor dem Eingriff bekommt er eine Vorbereitungsspritze bestehend aus einer Kombination von Schmerzstillungs- und Beruhigungsmitteln. Die Operation kann sowohl in Lokalanästhesie, Spinalanästhesie, als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Ein grosser Teil der Operationen wird in örtlicher Betäubung durchgeführt:, bei dem wir dem Patienten eine 1%- ige Lidocainlösung ins Operationsgebiet einspritzen. Während der Operation wird der Hoden an der betroffenen Seite und der mit Flüssigkeit gefüllte, umliegende Wasserbruch hervorgehoben. Nach der Eröffnung des Bruchbeutels wird die Flüssigkeit abgesaugt, und ein grosser Teil des Bruchbeutels entfernt. Nach einer sorgfältigen Blutstillung werden die Reste des Beutels umgekehrt, hinten dem Hoden mit synthetischen, fortlaufenden Nähten genäht, und die Wunde schichtweise mit synthetischem Faden geschlossen. Abschliessend wird die Haut mit plastischen Nähten genäht.

Mögliche Operationsfolgen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung u.a., lassen sich aber gut behandeln. Sie können sich daher beim geringsten ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung, Fieber, usw.) jederzeit (Tag und Nacht) an Ihren operierenden Arzt wenden, der für die Behebung der Komplikation sorgen wird. Während des Heilungsverlaufs zu Hause kann der Patient verschiedene Veränderungen an sich wahrnehmen, die aber nicht unbedingt pathologisch sein sollen. Die Wundschmerzen ev. niedriges Fieber, die Anschwellung oder Verfärbung des Hodensacks in den ersten Tagen nach der Operation sind sozusagen natürliche Folgen der normalen Wundheilung und stellen keinen Grund zur Besorgnis dar. Den Spätrezidiven (z.B. Wiederauftreten der Krankheit u.a.) kann durch die Anwendung der entsprechenden Operationstechnik und die mit der grössten Sorgfalt durchgeführten Operation vorbeugen.

Aufgaben nach der Operation

Der Operation soll in der Regel eine 6-8stündige Beobachtung des Patienten folgen, während der sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck, Urin, usw.) stabilisieren, und die erschlaffende, ermattende Wirkung der Spritze nachlässt bzw. aufhört, und der Patient die Klinik auf eigenen Füssen mit einem Begleiter verlassen kann. In den ersten Tagen zu Hause nach der Operation sollte sich der Patient der physischer Belastungen, Anstrengungen enthalten, eine ständige Bettruhe ist jedoch nicht erforderlich. Anlässlich der Kontrolluntersuchung eine Woche nach der Operation werden die Nähte entfernt.

Die Heilungszeit bis zur vollständigen Heilung beträgt ca. 3-4 Wochen, d.h. der Patient wird nach dem Ablauf dieser Zeit völlig belastbar.

Kosten

Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
In Lokalanästhesie durchgeführte Operationen: 120.000 - 160.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80. 000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro

50% der Operationskosten soll der Patient als Vorauszahlung bei der Anmeldung zur Operation einbezahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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