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KRAMPFADERBRUCH (VARIKOZELE)

 

Eintägige chirurgische Operationen - unentgeltlich

Aufgrund des Finanzierungsvertrages mit der Staatlichen Gesundheitsversicherungskasse (OEP) werden die eintägigen chirurgischen Operationen - für unsere Patienten mit gültigen Sozialversicherungsidentifikationskarte (TAJ) - gebührenfrei (kostenlos) durchgeführt. Weiter...

 

Kurze Beschreibung der Krankheit

Die Varikozele (Krampfaderbruch) ist eine krankhafte Erweiterung des Venennetzes im Hodensack. In einigen Fällen kann die Veränderung so ernst sein, dass das Venennetz bei seinem Betasten durch den Hodensack an einen Hühnchendarm erinnert. Ein Krampfaderbruch kommt beinahe immer linksseitig vor. Die Ursache dafür ist, dass während die Vene des Hodens rechtsseitig spitzwinkelig in die grosse Bauchvene kommt, mündet sie an der linken Seite rechtwinkelig in die linke Nierenvene. Das linksseitige Auftreten ist so typisch für diese Veränderung, dass wenn es doch an der rechten Seite vorkommt, man hier eine andere pathologische Veränderung vermuten soll. Die Ursache der Varikozele auf die Strömung des venösen Blutes in der entgegengesetzten Richtung zurückzuführen.

Therapie

Die Krankheit kann operativ behandelt werden, einerseits um die erweiterte Venen zu entfernen, andererseits um solche anatomische Verhältnisse herzustellen, welche später die Erweiterungen der Venen, d.h. ein Wiederauftreten der Veränderung behindern. Die am häufigsten durchgeführte Operation ist die Unterbindung der Hodenvene entweder aus einem Schnitt in der Leistegegend oder über dem Eintritt in die Bauchhöhle (Bernardi Operation).

Mit einer rechtzeitig durchgeführten Operation kann man sehr gute Heilungsergebnisse erzielen. Die durchschnittliche Heilungszeit beträgt 3-4 Wochen, das jedoch nicht zu bedeuten hat, dass er für die ganze Heilungszeit im Bett liegen muss, sondern dass er nach dem Ablauf dieser Zeit wieder völlig belastbar wird. Der Patient soll daher eine zu frühe körperliche Antsrengung vermeiden.

Tageschirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass die Patientin die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz vorgeschriebene Voraussetzungen, über die im Laufe des Beratungsgesprächs erst dann gesprochen wird, als es bereits konkret um den Ablauf der Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, der Patient hat ferner für die Organisierung seiner Abholung von der Klinik und seiner häuslichen Pflege Sorge zu tragen, er soll über Telefon zu Hause verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Aufgaben vor der Operation

Der Operation soll auf jeden Fall eine von einem Facharzt für Urologie durchgeführte Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese Untersuchung wird dem Patienten mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt aus betrachtet für eine tageschirurgische Operation eignet. Hierbei wird der Patient auf die Tageschirurgie als spezielle Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen (z.B. MRTG., EKG, abdom. Ultraschall-, intern. Untersuchung, usw), die anwendbaren Anästhesieformen, die möglichen Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs ev. auftretenden Probleme und Beschwerden, die häusliche Pflege, die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs, d.h. auf alle Informationen aufmerksam gemacht, die für den ihn notwendig sein können, um sich für die eine oder die andere Behandlungsform oder Operationsart entscheiden zu können.

Die Operation des Krampfaderbruchs

Am Tag der Operation werden die nötigen Laboruntersuchungen durchgeführt, der Patient schreibt die Einwilligungserklärung unter, und bezahlt dann die Operationsgebühr ein. Direkt vor dem Eingriff bekommt er eine Vorbereitungsspritze bestehend aus einer Kombination von Schmerzstillungs- und Beruhigungsmitteln. Die Operation kann sowohl in Lokalanästhesie, Spinalanästhesie, als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Ein grosser Teil der Operationen wird in örtlicher Betäubung durchgeführt:, bei dem wir dem Patienten eine 1%- ige Lidocainlösung ins Operationsgebiet einspritzen. Während der Operation werden auf der betroffenen Seite die zum Hoden führenden Adern freigelegt. 30 - 60 % des sich neben der Hodenleitung befindlichen erweiterten Venennetzes wird (abhängig von der Ausdehnung der Krankheit) zwischen der Doppelunterbindungen durchgeschnitten und entfernt. Die Wunde wird anschliessend schichtweise mit synthetischem Faden abgeschlossen, und die Haut mit plastischen Nähten genäht.

Mögliche Operationsfolgen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung u.a., lassen sich aber gut behandeln. Sie können sich daher beim geringsten ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung, Fieber, usw.) jederzeit (Tag und Nacht) an Ihren operierenden Arzt wenden, der für die Behebung der Komplikation sorgen wird. Während des Heilungsverlaufs zu Hause kann der Patient verschiedene Veränderungen an sich wahrnehmen, die aber nicht unbedingt pathologisch sein sollen. Die Wundschmerzen ev. niedriges Fieber, die Anschwellung oder Verfärbung des Hodensacks in den ersten Tagen nach der Operation sind sozusagen natürliche Folgen der normalen Wundheilung und stellen keinen Grund zur Besorgnis dar. Den Spätrezidiven (z.B. Wiederauftreten der Krankheit u.a.) kann durch die Anwendung der entsprechenden Operationstechnik und die mit der grössten Sorgfalt durchgeführten Operation vorbeugen.

Aufgaben nach der Operation

Der Operation soll in der Regel eine 6-8stündige Beobachtung des Patienten folgen, während der sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck, Urin, usw.) stabilisieren, und die erschlaffende, ermattende Wirkung der Spritze nachlässt bzw. aufhört, und der Patient die Klinik auf eigenen Füssen, jedoch mit einem Begleiter verlassen kann. In den ersten Tagen zu Hause nach der Operation sollte sich der Patient physischer Belastungen enthalten, eine ständige Bettruhe ist jedoch nicht erforderlich. Anlässlich der Kontrolluntersuchung eine Woche nach der Operation werden die Nähte entfernt.

Die Heilungszeit bis zur vollständigen Heilung beträgt ca. 3-4 Wochen, d.h. der Patient wird nach dem Ablauf dieser Zeit völlig belastbar.

Kosten

Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
In Lokalanästhesie durchgeführte Operationen: 120.000 - 160.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80. 000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro

50% der Operationskosten soll der Patient als Vorauszahlung bei der Anmeldung zur Operation einbezahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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