Die
Symptome der Krankheit sind die wegen der Schwäche der Bindegewebe
und der Beckenbodenmuskulatur oder anderer Schädigungen entwickelnden
Inkontinenzprobleme, die im Zusammenhang mit der Erweiterung
der Vagina (z.B.: nach Geburten), Senkung der Vaginalwand
und Geschlechtsorgane auftretenden sexuellen bzw. Beischlafsprobleme.
Möglichkeiten der Behandlung
Am Anfang,
bei blander Inkontinenz und Beischlafsprobleme können die
Beschwerden durch eine mit sachgemäßer Hilfe durchgeführte
Intimgymnastik abgeschwächt werden, im Fall der progressiven
Probleme kann die Tragung eines Vaginalringes (Mayer-Ring)
helfen. In vorgerückten Fällen kann die aufgrund der richtigen
Indikation durchgeführte Vaginalplastikoperation die Lösung
bedeuten.
Die Tageschirurgie
Unter
Tageschirurgie versteht man, dass die Patientin die operierende
Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch
spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit
einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass
der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für
die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und
sonstige, durch das Gesetz vorgewchriebene Voraussetzungen,
die mit der Patientin im Laufe des Beratungsgesprächs dann
besprochen werden, wenn es bereits konkret um die Operation
geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische
Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor,
die Patientin hat ferner für die Organisierung ihrer Abholung
von der Klinik und ihrer häuslichen Pflege Sorge zu tragen,
sie soll ein Telefon zu Hause haben, um sich bei Problemen
oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt
jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).
Vor der Operation
Der Operation
geht in jedem Fall eine vom Facharzt für Frauenheilkunde durchgeführte Untersuchung voran, welche die innere (vaginale)
Untersuchung und die Krebsschutzuntersuchung begreift. Die
Krebsschutzuntersuchung besteht aus der kolkoskopische Prüfung
- Prüfung des Gebärmuttermundes "unter Lupe" - und aus der
mikroskopischen Prüfung der bei der Prüfung gewonnenen Hautzellen.
Vor der Operation sind Laboranalysen, eventuell weitere innere
medizinische Untersuchungen erforderlich.
Im Besitz der Ergebnisse, werden wir im Fall der Inkontinenz nach der mit dem Urologen durchgeführten Konsultation über
die Operation sowie darüber entscheiden, ob der Eingriff
im Rahmen der eintägigen Chirurgie durchgeführt werden kann.
Danach wird mit dem Patienten eine Abstimmung durchgeführt
und der Zeitpunkt der Operation bestimmt.
Die Vaginalplastikoperation
Nach der
Unterzeichnung der Operations-Zustimmungserklärung zieht
sich der Patient um dann geht in den Operationssaal. Vor
der Operation geben wir eine aus Analgetikum und beruhigendem
Mittel bestehende Vorbereitungsspritze. Die Operation kann
in Lokalanästhesie (1 % Lidocain), in epiduraler Anästhesie
oder im Schlaf durchgeführt werden. Die Vaginalplastikoperation
besteht aus zwei Teile/Partien (Vorderwand und Hinterwand),
welche solchermaßen unverbunden sind, dass einer von den
beiden - abhängig von den Beschwerden - zufälligerweise auch
ausgelassen werden kann. Bei der vorderen Vaginalplastik wird
die Schleimhaut unter der Harnröhre aus einem Längsschnitt
zweiseitig aufpräpariert. Die abgesunkene Harnblase wird
mit speziellen Stichen (Stöckel und Z) abgestützt und angehoben.
Wir entfernen dann die erübrigenden Scheidenwandteile (Einschnürung),
und schließen die Hautränder der Vaginalwand mit fortlaufender
Kürschnernahtreihe ab.
Bei der hinteren Vaginalplastik wird die erübrigende Scheidenhaut von dem im hinteren Bereich
des Vaginaleingangs rautenförmig markierten Operationsbereich
abpräpariert. Dann werden die beidseitigen Muskeln mit tiefen
Stichen verbunden, wodurch die Vagina eingeschnürt wird.
Die Hautränder der Vaginalwand werden innen mit fortlaufender
Kürschnernaht, außen mit Einzelnaht verbunden.
Mögliche Komplikationen
Kein Arzt
kann die Komplikationsfreiheit einer operativen Intervention
garantieren. Komplikationen können nach der vorsichtigsten
operativen Intervention auch auftreten. Die möglichen Komplikationen:
Harnabgangsschwierigkeit, Nachblutung, Entzündung, diese
sind aber behandelbar. Wenn Sie irgendwelche geringe Zeichen
einer Komplikation (z.B.: Blutung, Harnhemmung, Fieber, Schmerzen)
erfahren, Sie können Ihren operierenden Arzt Tag
und Nacht erreichen, er wird dann die Lösung der Komplikation besorgen.
Nach der Operation
Beobachtungszeit nach der
Operation ist normalerweise 1-2 Stunden,
während dieser Zeit normalisieren sich die physiologische
Funktionen (Blutdruck,
Harn), und die Patientin kann mit einem Begleiter auf eigenen
Füssen die Klinik verlassen. Wird der Eingriff in Spinalanästhesie
oder Vollnarkose durchgeführt, kann sich diese Zeit auf
16-18 Stunden erhöhen.
Die Abheilungszeit nach der Vaginalplastik beträgt
3-4 Wochen. Während dieser Zeit sollte man auf den Gebrauch
des Tampons und das Sexualleben verzichten.
Bei einem Heilungsverlauf ohne Beschwerden, sollen
sich die Patientinnen vier Wochen nach der Operation zur
Kontrolluntersuchung melden.
Kosten
Für die Untersuchung und
das Beratungsgespräch: 10.000
HUF > Euro
Für die in Lokalanästhesie durchgeführte
Operationen:
Vordere Vaginalplastik: 110. 000 HUF > Euro
Hintere Vaginalplastik: 110. 000 HUF > Euro
Vordere und hintere Vaginalplastik: 140.
000 HUF > Euro
Für die Spinal-/Periduralanästhäsie und für die Vollnarkose: 30.000
HUF > Euro
Die oben angeführten Preise sind
informativ, die effektiven Gebühren können von diesen in
Abhängigkeit des Schweregrades der Krankheit abweichen..
50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation
anzuzahlen.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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