Ars Medica Lézerklinika
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Ars Medica Laserklinik
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SCHLINGENKONISATION (OPERATION NACH LLETZ)

 

Eintägige chirurgische Operationen - unentgeltlich

Aufgrund des Finanzierungsvertrages mit der Staatlichen Gesundheitsversicherungskasse (OEP) werden die eintägigen chirurgischen Operationen - für unsere Patienten mit gültigen Sozialversicherungsidentifikationskarte (TAJ) - gebührenfrei (kostenlos) durchgeführt. Weiter...

 

Kurze Beschreibung der Krankheit

Ein Teil der Veränderungen des Mutterhalses kann chronische Entzündungen (Zervixerosion, Ruptura Cervicis Uteri) auf Dauer erhalten, die einerseits oft wiederkehrende Ausflussbeschwerden verursachen, andererseits im späteren der Entwicklung einer bösartigen Geschwulst zugrundeliegen können.

Behandlungsalternativen

Die einzige korrekte Lösung der obengenannten Veränderungen liegt in deren vollständigen, lückenlosen Entfernung, einschliesslich der darauffolgenden histologischen Untersuchung. Diese Operation wird in unserer Klinik mit einem auf das Radiowellenprinzip beruhende Hochfrequenz-Schneidemittel bestehend aus eiener Wolfram-Schlinge (Schlingenkonisation) durchgeführt, das einen sehr schnellen (15-20 Min.) Eingriff ermöglicht und nur eine geringe Beobachtungszeit nach der Operation (1-2 Stunden) erforderlich macht. Bei dieser Operationsart beträgt die Abheilungszeit im allgemeinen 4-5 Wochen. Während dieser Zeit wird die Wunde im Muttermund einheilen, bzw. die Oberhaut neubilden. Abhängig von dem Ergebnis der beim Eingriff entnommenen Gewebeprobe wird eine Entscheidung über die weitere Therapie getroffen. In den meisten Fällen kann mit dem Eingriff zugleich eine völlige, endgültige Heilung erzielt werden, die jedoch durch die regelmässige Vorsorgeuntersuchungen und Kontrollen zu bestätigen sind. Es ist wichtig zu erwähnen, dass dieser Eingriff ermöglicht, das Risiko der künftig auszutragenden, gewünschten Schwangerschaften auf das Minimale zu vermindern.

Die Tageschirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass die Patientin die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Tagen nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz vorgeschriebene Voraussetzungen, über die im Laufe des Beratungsgesprächs erst dann gesprochen wird, als es bereits konkret um den Ablauf der Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, die Patientin hat ferner für die Organisierung ihrer Abholung von der Klinik und ihrer häuslichen Pflege und Betreuung Sorge zu tragen, sie soll über ein Telefon verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.)

Aufgaben vor der Operation

Der Operation soll immer eine gynäkologische Untersuchung, d.h. eine innere Untersuchung der Scheide und eine Vorsorgeuntersuchung zuvorkommen. Die Vorsorgeuntersuchung besteht aus einer kolposkopischen - "den Muttermund unter der Lupe untersuchen" - und einer mikroskopischen Untersuchung der bei dem Eingriff entnommenen Epithelzellen. Aufgrund der erhaltenen Ergebnisse wird nach einem Konsultationsgespräch mit dem Onkologen die Entscheidung getroffen,ob die Mutterhalsveränderung im Rahmen der Tageschirurgie durchgeführt werden kann. Ihr Arzt informiert Sie dann eingehend über Ihren Zustand, sowie über die möglichen Behandlungsformen. Hierbei kommt die Rede auf den Begriff der "Tageschirurgie" als spezielle Betreuungsform, auf die evt. noch erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen (MRT, EKG, innere medizinische, abdominale Ultraschall Untersuchungen, usw.), die möglichen Betäubungsformen, die häusliche Pflege und Betreuung, sowie die evt. auftretenden Komplikationen und die einzelnen Abheilphasen, d.h. auf alle Informationen, die wichtig für den Patienten sein können um sich für die eine oder andere Operations- oder Behandlungsform zu entscheiden.

Schlingenkonisation oder die Operation nach Lletz

Am Tage der Operation gibt die Patientin mit der Unterschreibung der Einwilligungserklärung ihre Zustimmung zur Operation, und zahlt dann die Operationsgebühr ein. Die Operation kann in örtlicher Betäubung, in Spinalanästhesie oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Wird die Operation in Vollnarkose oder in spinaler Leitungsanästhesie durchgeführt, geben wir der Patientin unmittelbar vor der Operation eine Vorbereitungsspritze bestehend aus einer Kombination von Schmerzstillungs- und Beruhigungsmitteln. Den grössten Teil der operativen Eingriffe führen wir in Lokalanästhesie durch, indem wir dem Patienten ins Operationsgebiet eine 1%- ige Lidocainlösung einspritzen.Die Operation wird mithilfe eines speziellen, auf das Wirkungsprinzip der Radiowellen wirkenden Hochfrequenz-Schneideinstrumenten durchgeführt. Der Eingriff besteht im wesentlichen darin, dass man die Zellen in-/entlang der Linie der Wolframschlinge einer entsprechenden und erforderlichen Grösse und Form -unter Verwendung der durch die Radiowellen erzeugten Energie verdampft (vaporisiet), und somit die pathologischen Varänderungen exzisiert, entfernt. Sich aus ihrer Eigenart ergebend verursacht diese Methode in den umliegenden Geweben nur minimale Wärmebeschädigung, das einerseits einen schnelleren und erträglicheren Heilungsverlauf, andererseits die Entnahme einer wärmeunbeschädigten, zur histologischen Untersuchung besonders geeigneten kegelförmigen Probe mit unbeschädigtem, scharfen Rand aus dem Gewebesubstanz des Gebärmuttermundes ermöglicht. Durch diese Operation kann eine Heilung -unter der vom Wundrand ausgehenden Epithelialisierung - ohne Vernarbung erzielt werden. Nach der Blutstillung werden gleichtzeitig mit dem oben genannten Eingriff - soweit es aufgrund der vorherigen Untersuchungsbefunde erforderlich ist - auch Proben aus dem Mutterhals zur histologischen Untersuchung genommen.

Mögliche Operationsfolgen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung, Wiederauftreten u.a., lassen sich aber gut behandeln. Sie können sich daher beim geringsten ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung, Fieber, usw.) jederzeit (Tag und Nacht) an Ihren operierenden Arzt wenden, der für die Behebung der Komplikation sorgen wird.

Nach der Operation

Der Operation soll in der Regel eine 1-2stündige Beobachtung de Patientin folgen, während der sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck, Harn) stabilisieren, und die Patientin die Klinik mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen. Am Tag nach der Operation kann die Mehrheit unserer Patientinnen bereits ihre alltägliche Tätigkeit, ohne dabei Krankengeld in Anspruch zu nehmen, ausüben, fortsetzen. Leichter Ausfluss aus der Scheide kann bis zur vollständigen Abheilung und Epithelialisierung des Muttermundes, die in der Regel ca. 4 Wochen dauert - vorkommen, in einigen Fällen kann sogar eine im Verhältnis zur Menstruationsblutung geringere, sickernde Blutung wahrgenommen werden, die auch ein Anzeichen der Heilung sein kann, und daher nicht als pathologisch anzusehen ist. Schmerzen oder andere Beschwerden können bei den komplikationsfreien Fällen nicht vorkommen. Für 3-4 Wochen nach der Operation sollte man jedenfalls auf den Gebrauch von Tampon verzichten, bzw. sich der Sitzbäder sowie des Sexuallebens enthalten. Handelt es sich um einen komplikationsfreien Fall, soll sich die Patientin 6 Wochen nach der Operation zur Kontrolle melden.

Kosten

Für die gynäkologische Untersuchung (Kolposkopie, zytologische Untersuchung): 10.000 HUF > Euro
Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Schlingenkonisation: 50.000 HUF > Euro
Für die in Spinal-/Periduralanästhäsie o. Vollnarkose durchg. OP: 30.000 HUF > Euro

50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die oben angeführten Preise sind informativ, die effektiven Gebühren können von diesen in Abhängigkeit des Schweregrades der Krankheit abweichen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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