Ars Medica Lézerklinika
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Ars Medica Laserklinik
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DIE OPERATION DER EROSION DES MUTTERMUNDES MIT LASER (ZERVIXEROSION)

 
Kurze Beschreibung der Krankheit

Die verschiedenen Veränderungen des Gebärmutterhalses, wie der Riss (Ruptura Cervicis) oder die Erosion des Gebärmuttermundes (Zervixerosion), und andere pathologische Epithelveränderungen und zytologische Krankheiten bedürfen eines operativen Eingriffs. Ein Teil dieser Veränderungen kann zu chronischen Entzündungen führen, die sich in einem wiederkehrenden Ausfluss aus der Scheide offenbaren. Ein anderer Teil der Veränderungen kann -im Falle der Unterlassung des erforderlichen operativen Eingriffs- im späteren der Grund für die Entstehung einer bösartigen Geschwulst sein. Die als Muttermunderosion / Zervixerosion bekannte Veränderung besteht im wesentlichen darin, dass das schleimerzeugende, den Gebärmutterhals ausfütternde Epithelgewebe bedeckt teilweise auch den äusseren Teil des Muttermundes Richtung der Scheide bedeckt. Die ständige Sekretion löst eine kontinuierliche Reizung aus, die der Entstehung einer wiederkehrenden chronischen Scheidenentzündung zugrundeliegen kann. Über den immer wiederkeherenden (Scheiden)ausfluss hinaus können auch Schmerzen im Muttermundbereich, sowie Blutung vorkommen, die auch beim Sexualleben störend sind. Da es nach den heutigen Kenntnissen zwischen der Entstehung der Zervixerosion und der bösartigen Geschwülste kein direkter Zusammenhang besteht, handelt es sich hier nur um eine das alltägliche Leben störende Veränderung.

Behandlung

In unserer Klinik werden die Zervixerosionen, die keine histologischen Untersuchungen beanspruchen, mit Laser operiert. Nach der Heilung kann die Patientin völlig beschwerdefrei und symptomlos sein. Der Eingriff kann in jedem Lebensalter mit Sicherheit durchgeführt werden, er ist praktisch risikofrei, und hat keine schädliche Auswirkungen auf die späteren Schwangerschaften.

Tageschirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass die Patientin die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz geregelte Voraussetzungen, über die im Laufe des Beratungsgesprächs erst dann gesprochen wird, als es bereits konkret um den Ablauf der Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand der Patientin ohne schwere Systemerkrankung vor, die Patientin hat ferner für die Organisierung ihrer Abholung von der Klinik und ihrer häuslichen Pflege Sorge zu tragen, sie soll über ein Telefon verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Vor der Operation

Der Operation soll immer eine gynäkologische Untersuchung, d.h. eine innere Untersuchung der Scheide und eine Vorsorgeuntersuchung zuvorkommen. Die Vorsorgeuntersuchung besteht aus einer kolposkopischen - "den Muttermund unter der Lupe untersuchen" - und einer mikroskopischen Untersuchung der bei dem Eingriff entnommenen Epithelzellen. Aufgrund der erhaltenen Ergebnisse wird nach einem Konsultationsgespräch mit dem Onkologen die Entscheidung getroffen,ob die Mutterhalsveränderung im Rahmen der Tageschirurgie durchgeführt werden kann. Nach dem Erhalt der nötigen zusätzlichen Laborergebnisse - und internen medizinischen Befunde wird der Zeitpunkt der Operation mit der Patientin telefonisch vereinbart. Die Patientin braucht nur die Befunde mitzubringen, für das Sonstige hat die Klinik Sorge zu tragen.

Die Operation der Zervixerosion mit Laser

Die Operation bedarf keiner besonderen Vorbereitungen. Der Eingriff ist in der Regel schmerzlos, eine Betäubung ist daher auch nicht erforderlich. Wird es dennoch benötigt, kann man eine Lokalanästhesie in der Form einer 1%-igen Lidocainlösung anwenden. Nach der Unterschreibung der Einwilligungserklärung zieht sich die Patientin um, und kommt dann in den OP-Raum. Die Operation wird mit einem CO2 Laser durchgeführt. Die Operation besteht im wesentlichen darin, dass die pathologischen Zellen - unter Verwendung der Energie des Laserlichtes in dem Operationsbereich und in der erforderlichen Tiefe ohne die Zerstörung der umliegenden Gewebe verdampft werden. Eine Probenentnahme zur histologischen Untersuchung wird bei dieser Operation nicht vorgesehen. Diese Methode ergibt durch eine vom Wundrand ausgehende Epithelialisierung eine schnelle Heilung ohne Vernarbung.

Mögliche Operationsfolgen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung, Wiederauftreten u.a., lassen sich aber gut behandeln. Sie können sich daher beim geringsten ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung, Fieber, usw.) jederzeit (Tag und Nacht) an Ihren operierenden Arzt wenden, der für die Behebung der Komplikation sorgen wird.

Nach der Operation

Der Operation soll in der Regel eine 1-2stündige Beobachtung der Patientin folgen, und sie kann die Klinik mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen. Am Tag nach der Operation kann die Mehrheit unserer Patientinnen bereits ihre alltägliche Tätigkeit, ohne dabei Krankengeld in Anspruch zu nehmen, fortsetzen. Bis zur völligen Abheilung des Gebärmuttermundes - es dauert in der Regel 3 Wochen lang - kann geringfügiger Scheidenausfluss vorkommen. In einigen Fällen kann 5-10 Tage nach der Operation auch eine im Verhältnis zur Menstruationsblutung eine geringere, sickernde Blutung wahrgenommen werden, die auch ein Anzeichen der Heilung sein kann, und daher nicht als pathologisch anzusehen ist. Schmerzen oder andere Beschwerden können bei den komplikationsfreien Fällen nicht vorkommen. Für 3-4 Wochen nach der Operation sollte man jedenfalls auf den Gebrauch des Tampons verzichten, bzw. sich der Sitzbäder sowie des Sexuallebens enthalten. Handelt es sich um einen komplikationsfreien Fall, soll sich die Patientin Wochen nach der Operation zur Kontrolle melden.

Kosten

Für die gynäkologische Untersuchung (Kolposkopische-, und zytolgische Untersuchung):
10.000 HUF
> Euro
Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 50.000 HUF > Euro

50% der jeweiligen Gebühr ist als Vorauszahlung anlässlich der Anmeldung zur Operation einzubezahlen.
Die oben angeführten Preise sind informativ, die effektiven Gebühren können von diesen in Abhängigkeit des Schweregrades der Krankheit abweichen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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