Ars Medica Lézerklinika
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Ars Medica Laserklinik
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INFORMATION ÜBER DIE OPERATION DER MASTDARMVENENTHROMBOSE

 

Eintägige chirurgische Operationen - unentgeltlich

Aufgrund des Finanzierungsvertrages mit der Staatlichen Gesundheitsversicherungskasse (OEP) werden die eintägigen chirurgischen Operationen - für unsere Patienten mit gültigen Sozialversicherungsidentifikationskarte (TAJ) - gebührenfrei (kostenlos) durchgeführt. Weiter...

 

Die Krankheit

Die Mastdarmvenenthrombose entwickelt sich als Komplikation der Hämorrhoiden-Krankheit, zumeist bei dem Stadium der Stufe IV. (äußere Hämorrhoiden). Hämorrhoiden gelten als Volkskrankheit, durch die ca. 20 % der erwachsenen Bevölkerung betroffen ist. Bis die erweiternden Venen mit der Schleimhaut - langsam, von innen nach außen wachsend - sich innerhalb der Darmöffnung befinden, können wir über einen inneren hämorrhoidalen Knoten sprechen, als diese vor die Darmöffnung treten, reden wir über äußere hämorrhoidale Knoten. Auf Grund der Hemorrhoiden können sich verschiedenen Komplikationen entwickeln, die außerordentlich schmerzhaft (die Ruptur der Mastdarmschleimhaut), oder formidabel (Mastdarmvenenthrombose, Mastdarmblutung) sind, deswegen suchen die Patienten ihren Arzt oft wegen den, durch die Komplikationen verursachten Beschwerden auf. Die Mastdarmvenenthrombose entwickelt sich so, dass das Blut in der erweiterten Vene, wegen der verlangsamten Blutströmung stockt und dadurch sich ein, die Vene abschließende Thrombus bildet. Die mit Thrombus verschlossene Vene schwellt sich wegen des auftretenden Ödems auf. Der Patient bemerkt einen, bei seinem Mastdarm sich rasch entwickelnden, fingerbeergroßen, verspannenden, schmerzhaften Knoten.

Die Möglichkeiten der Behandlung

Bei der Behandlung der Mastdarmvenenthrombose können wir aus drei Alternativen wählen. Eine Möglichkeit ist die Entfernung des Thrombus, eine andere Möglichkeit ist die Entfernung des Thrombus und die gleichzeitige Lösung der Hämorrhoiden. Die dringende Entfernung des Thrombus ist jedenfalls empfohlen, da die vom Thrombus eventuell abplatzenden Partikel in der Blutströmung eine Embolie verursachen können. Die schnelle - in Lokalanästhesie auch durchführbare - Operation hebt diese Bedrohung auf, diese kann aber wegen der bestehen bleibenden Hämorrhoiden, hinsichtlich der Entwicklung von späteren Komplikationen nicht als endgültige Lösung betrachtet werden. Die sämtlichen Probleme können endgültig nur durch eine, mit der Entfernung des Thrombus gleichzeitig durchgeführte Hämorrhoiden-Operation gelöst werden, die durch die Krankheit und die entwickelnden Komplikationen verursacht werden. Die dritte Möglichkeit ist die konservative, mit Salben und Suppositorien durchgeführte Behandlung der Mastdarmvenenthrombose. Die Emboliengefahr geht mit dem Verlauf der Zeit zurück, der Thrombus haftet an die Gefäßwand an, dann beginnt langsam - seinen Wasserinhalt verlierend - zu schrumpfen, und später wandelt sich bindegewebig um.

Untersuchung und Beratungsgespräch

Bei einer durch den Chirurgen durchgeführten Untersuchung sollte man die Untersuchung bei einer frischen und älteren Mastdarmvenenthrombose unterscheiden. Bei einer neu entwickelten Thrombose fällt der zumeist fingerbeergroße, bläuliche, verspannende Knoten normalerweise bereits bei der Besichtigung auf, der Mastdarm kann wegen den Schmerzen fast nicht untersucht werden, die mit Finger durchzuführende Untersuchung kann höchstens ausgeführt werden, diese ist aber auch oft unmöglich. In diesem Fall kommt die Mastdarmspiegelung überhaupt nicht in Frage. In diesen Fällen wird die Durchführung der Untersuchungen nicht forciert, wir schlagen dem Patienten die umgehende Entfernung des Thrombus vor. Der alte, mehrwöchige - teilweise bereits geschrumpfte - Thrombus kann bei der Besichtigung von einem äußeren hämorrhoidalen Knoten nur durch seine dunkelblaue, schwärzliche Farbe unterschieden werden. Diese tritt größtenteils als unangenehme, schmerzlose, eher weiche Anschwellung auf.

Hierbei werden die Größe und die Lage der hämorrhoidalen Knoten zuerst durch eine Mastdarmspiegelung geprüft, dann wird der untere, ca. 15-18 cm lange Teil des Mastdarmes untersucht wird; dadurch werden die anderen, entzündlichen, Tumorkrankheiten ausgeschlossen, deswegen ist diese gleichzeitig eine Krebsschutzuntersuchung auch. Danach gibt der Arzt dem Patienten eine ausführliche Auskunft über sein Befinden und dessen Behandlungsmöglichkeiten. Dann wird über die eintägige Chirurgie - als spezielle Form der Betreuung, die zur Operation erforderlichen laboratorischen und sonstigen, zusätzlichen Untersuchungen, die Typen der operativen Betäubung, die möglichen Komplikationen, die Pflegetätigkeiten zu Hause, die Phasen der Heilung, die bei der Heilung eventuell auftretenden Probleme gesprochen. Mit einem Worte wird hier über die Informationen gesprochen, die dem Patienten erforderlich sind, um die Entscheidung zu treffen, welche Behandlungsmethode bzw. Operation er wählen sollte. Beim Beratungsgespräch erhebt sich an den Arzt oft die Frage, ob er die Operation oder eine konservative Behandlung vorschlagen würde? Bei einer neu entwickelten Thrombose schlage ich immer die dringend durchzuführende Entfernung des Thrombus vor, um die Emboliengefahr aufzuheben. Weiterhin schlage ich noch vor, die von den in diesen Fällen immer vorhandenen Hämorrhoiden bisher verursachten Beschwerden, Symptomen durchzudenken und zu entscheiden, ob zwei Probleme mit einem Eingriff gelöst werden könnten, das heißt, ob die Entfernung des Thrombus und die Operation der Hämorrhoiden gleichzeitig durchgeführt werden könnten. Im Zusammenhang damit berichte ich meinen Patienten zwei Sachen. Eine Sache ist, dass es sich um eine anatomische Veränderung (Mastdarmvenösigkeit) handelt, deswegen kann der Prozess durch eine konservative Therapie nicht gestoppt oder umgekehrt werden, nur die Symptomen können gedämpft werden. Wenn die Hämorrhoiden nicht geheilt werden, wird die Möglichkeit der Entwicklung von neuen Komplikationen jederzeit bestehen. Die andere Sache ist, dass die von den Mastdarmkrankheiten verursachten Beschwerden (Schmerzen, Blutung usw.) werden von den Patienten unterschiedlich toleriert, es wird durch die individuelle Toleranz bestimmt, wie lange man mit der Krankheit zusammenleben will, bzw. sich für die Operation entscheidet. Beim Beratungsgespräch werde ich oft gefragt, ob ich die Lokalanästhesie oder die Vollnarkose vorschlagen würde? Die Antwort ist eindeutig: Bei der Entfernung des Thrombus kann die Operation in Lokalanästhesie oder in Vollnarkose auch durchgeführt werden, diese kann der Patient aufgrund der individuellen Empfindlichkeit, wahlweise entscheiden. Zuallererst ist die individuelle Empfindlichkeit entscheidend: die Lokalanästhesie besteht aus drei, unter die Schleimhaut eingespritzte 0,5% Lidocain Injektionen, der Stich und die darauf folgenden Schmerzen der Spannung sind unvermeidlich. Bei der Vollnarkose wird der Patient nach einer in die Vorarmvene gegebenen Spritze - nach der Operation - den Operationsraum, und nach einer 6-8 Stunden langen Beobachtungszeit die Klinik auf eigenen Füßen verlassen. Wenn die Entfernung des Thrombus mit der Operation der Hämorrhoiden parallel durchgeführt wird, kann nur eine Vollnarkose eingesetzt werden.

Dievollständige mündliche Auskunft wird vom Patienten durch die Unterschrift des Informationsprotokolls bestätigt

Kosten für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro

Die eintägige Chirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass der Patient die operierende Klinik, in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einer Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, sodann der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz geregelte Voraussetzungen und Anforderungen, über die man im Laufe des Beratungsgesprächs erst dann eine Auskunft erhält, als bereits konkret über den Ablauf der Operation gesprochen wird (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein guter physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung und ohne bedeutendes Übergewicht vor, der Patient hat ferner für die Organisierung seiner Heimbeförderung und seiner Pflege zu Hause Sorge zu tragen, er soll über ein Telefon verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Aufgaben vor der Operation

Der sich am Tag der Operation, im abgestimmten Zeitpunkt darstellende Patient sollte seine Laborergebnisse, Pantoffeln, und ein Nachthemd (Pyjama) mitbringen. Bevor der Patient im Krankensaal ein Bett bekommt, muss eine "ERKLÄRUNG" unterschreiben, in der er die Klinik mit der Durchführung der Operation beauftragt. Dabei muss er die Wundbehandlung zu Hause auch übernehmen.

Wichtig!

Hinsichtlich darauf, dass die Operation in Vollnarkose durchgeführt wird, man darf bis 24:00 Uhr des vorherigen Tages essen und trinken; für die Operation muss man mit leerem Magen kommen!

Wir bitten Sie, die regelmäßig einzunehmenden Medikamente im üblichen Zeitpunkt und in der vorgeschriebenen Dose einzunehmen! Nehmen Sie bitte die in der Früh einzunehmenden Medikamente zu Hause, vor der Abfahrt ein, wenn Sie solche Pillen auch haben, die tagsüber auch eingenommen werden müssen, nehmen Sie bitte diese auf die Klinik auch mit!

Vor der Operation sind die Einnahme vom Abführmittel, sowie ein Darmeinlauf untersagt!

Entfernung des Thrombus durch Operation

Die Operation kann in Lokalanästhesie und in Vollnarkose auch durchgeführt werden. Durch die drei - der Position der hämorrhoidalen Knoten entsprechend - eingespritzten 0,5% Lidocain Injektionen wird die völlige Betäubung sichergestellt. Eine Injektion in die Vorarmvene - der Patient wird nur am Ende der Operation munter. Bei der Operation wird die Wand der den Thrombus enthaltenen Vene eröffnet, und der Thrombus wird entfernt. In die Wunde wird ein lockerer Tampon gelegt.

Dauer der Operation: 3-5 Minuten

Mögliche Komplikationen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können bei der vorsichtigsten operativen Intervention auch auftreten. Als Frühkomplikation kann eine Nachblutung vorkommen, die bei dieser Operationstechnik sehr selten ist; um die volle Sicherheit zu gewährleisten ist aber die der Operation folgende Beobachtungszeit erforderlich. Fieber kann am Abend des Tages der Operation, eine erhöhte Temperatur an dem, der Operation folgenden Tag vorkommen. Eine geringere Blutung in den ersten Paar Tagen, später, eventuell bei der Stuhlentleerung gibt keinen Grund zur Beängstigung. Bei dauerhafter Temperaturerhöhung, Fieber, oder Blutung können Sie Ihren operierenden Arzt Tag und Nacht erreichen, der für die Behebung der Komplikation sorgen wird. Nach der Entfernung des Thrombus kommen Spätkomplikationen zumeist nicht vor.

Aufgaben nach der Operation

Die Operation folgt in der Regel eine 1 Stunde lange Beobachtungszeit, danach kann der Patient die Klinik auf eigenen Füssen verlassen. In der ersten Woche sollte man der physischen Belastung fern bleiben, eine ständige Bettruhe ist aber nicht erforderlich. Die nach der Operation auftretenden Schmerzen werden in den ersten 2-3 Tagen manchmal spontan, aber zunächst bei der Darmentleerung auftreten. Für die Aufhebung der Schmerzen hat die gleichzeitige Anwendung von Schmerztabletten - mit temporärer Eisbehandlung des Operationsfeldes, und Kamillensitzbad ergänzt - eingeschlagen. In der Heilungszeit ist die Regulierung des Stuhls besonders wichtig (regelmäßiger, weicher Stuhl). Darum ist der tägliche Verbrauch von 3x1 Esslöffel Paraffinöl vorgeschlagen, die Anwendung von anderen Abführmitteln ist im Allgemeinen unnötig. Eine Temperaturerhöhung kann an dem der Operation folgenden Tag vorkommen. Wenn diese länger als ein Tag dauert, ist die Einnahme von Antibiotika vorgeschlagen. Eine geringere Blutung in den ersten Paar Tagen, später bei der Stuhlentleerung gibt keinen Grund zur Beängstigung. Die Sekretabsonderung der Wunde ist bis 4-7 Tage lang normal, wir schlagen die Verwendung von Slipeinlagen vor. Die Zeitdauer der völligen Heilung braucht ca. eine Woche, während dieser Zeit ist eine physische Verschonung erforderlich, Geistesarbeiten können aber in diesem Zeitraum auch durchgeführt werden. Die erste Nachuntersuchung ist in zwei Wochen fällig.

Kosten

Für Patienten mit gültiger Sozialversicherungs-ID-Karte (TAJ):

Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 0 HUF (von OEP bezahlt)
Für die Vollnarkose: 40.000 HUF (wird vom Patienten bezahlt) > Euro
Pflege-/Betreuungsgebühr pro Nacht: 0 HUF

Gebühr für die Kontroluntersuchungen: 0 HUF (von OEP bezahlt)

Für unsere Patienten sichern wir klimatisierte Ein- oder Doppelbettkrankensäle mit Fernseher, Telefon und WiFi ausgestattet, wir sichern einen persönlichen Pfleger und Speise, welche keine weiteren Kosten für den Patienten bedeuten.

Für Patienten mit keiner gültiger Sozialversicherungs-ID-Karte (TAJ): Weiter...

Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 80.000 - 100.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreuungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
Gebühr für die Kontroluntersuchungen: 5.000 HUF > Euro

50% der jeweiligen Gebühr ist als Vorschuss anlässlich der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die oben angeführten Preise sind informativ, die effektiven Gebühren können von diesen in Abhängigkeit des Schweregrades der Krankheit abweichen.

Für unsere Patienten sichern wir klimatisierte Ein- oder Doppelbettkrankensäle mit Fernseher, Telefon und WiFi ausgestattet, wir sichern einen persönlichen Pfleger und Speise.



Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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