Ars Medica Lézerklinika
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Ars Medica Laserklinik
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INFORMATION ÜBER DIE VENEKTOMIE

 

Eintägige chirurgische Operationen - unentgeltlich

Aufgrund des Finanzierungsvertrages mit der Staatlichen Gesundheitsversicherungskasse (OEP) werden die eintägigen chirurgischen Operationen - für unsere Patienten mit gültigen Sozialversicherungsidentifikationskarte (TAJ) - gebührenfrei (kostenlos) durchgeführt. Weiter...

 

Die Krankheit

Unter Venektasie versteht man die Erweiterung der an den unteren Extremitäten oberflächlich liegenden Venen. Bei ihrer Entstehung spielen auch erbliche Faktoren (z.B. die Schwäche der Gefässwand, bzw. des Bindegewebes) mit. Die grundsätzliche Entstehungssursache der Venenerweiterung ist die Funktionsstörung der Klappen der Verbindungsvenen zwischen dem oberflächlichen und dem tiefen Venensystem. Diese Venenklappen lassen normalerweise das Blut nur in Richtung der tiefen Venen strömen, wenn sie sich jedoch aus irgendeinem Grund nicht vollkommen schliessen, kehrt sich diese Blutströmung in Richtung der oberflächlichen Venen um, und geht somit der im tiefen Venensystem herrschende höhere Druck auf die oberflächlichen Venen über, deren Wand vergleichsweise dünner ist, und führt folglich zu deren Erweiterung. In den erweiterten Venen strömt das Blut langsamer, wodurch eine Stauung des Blutes auftritt (besonders beim Stillstehen). Die verschiedenen Venenleiden wie Schmerzen, Spannung in den Beinen, Müdigkeitsgefühl können darauf zurückgeführt werden. In den erweiterten Venen kann eine Thrombose, eine Entzündung entstehen, im späteren sogar - wegen der ungenügenden Durchblutung ein Geschwür (Ulkus) am Bein auftreten.

Behandlungsalternative

Bei Venenerweiterung im Anfangsstadium bietet sich als mögliche Therapie die Anwendung, Tragung von Kompressionsstrümpfen verschiedener Kompressions-stufen. Bei fortgeschrittenen Venenerweiterungen scheint die nach der erforder-lichen gefässchirurgfischen Untersuchung durchgeführte Operation der einzige Weg zur vollständigen Heilung zu sein. Voraussetzung für die Operation ist ein intaktes, tiefes Venensystem, von dem man sich durch eine Geräteuntersuchung überzeugen kann. Bei einer rechtzeitig durchgeführten Operation bekommt man besonders gute Ergebnisse. Die durchschnittliche Heilungszeit liegt zwischen 3-4 Wochen, d.h. der Patient kann nach dieser Zeit als arbeitsfähig betrachtet werden. Die infolge der nur max. 2-3 mm grossen Schnitte zurückbleibenden winzigen Narben sind ästhetisch schöne Operationsergebnisse.

Untersuchung und Beratungsgespräch

Der Operation soll auf jeden Fall eine von einem Chirurgen durchgeführte fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Untersucht werden zu einem Teil das tiefe Venensystem auf Intaktheit (bei eventueller Erkrankung des tiefen Wenensystems kann die Operation an den oberflächlichen Venen nicht durchgeführt werden), zu anderem Teil der Zustand der sich zwischen den beiden Venensystemen befindlichen grössten Klappen. Aufgrund dieser Untersuchung wird nämlich die Entscheidung getroffen, welcher Typ der sich bietenden Operationstechniken angewandt wird. Ist die Klappe in der Hauptstammvene nicht erkrankt, braucht man nur die erweiterten Venen wegzubekommen, ist diese aber beschädigt, muss auch die ganze Hauptstammvene längelang entfernt werden. Im Anschluss an diese Untersuchung wird dem Patienten mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt aus betrachtet eignet, an ihm die Venektasie (Varikose) im Rahmen der Tageschirurgie durchzuführen. Hierbei kommt die Rede auf die Tageschirurgie als spezielle Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen (MRT, EKG, abdominale Ultraschalluntersuchung, interne medizinische Untersuchungen, usw.) die Anästhesiearten, die möglichen Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs eventuell auftretenden Probleme und Beschwerden, d.h. auf alle Informationen, die für den Patienten notwendig sind um sich für die eine oder andere Behandlungsform oder Operationsart entscheiden zu können.

Kosten für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro

Die Tageschirurgie

Im wesentlichen besteht die Tageschirurgie darin, dass der Patient die operierende Klinik, in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, sodann der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz geregelte Voraussetzungen und Anforderungen, über die man im Laufe des Beratungsgesprächs eine Auskunft erhält, wenn bereits konkret über den Ablauf der Operation gesprochen wird (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein guter physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, der Patient hat ferner für die Organisierung seiner Heimbeförderung und seiner Pflege zu Hause Sorge zu tragen, er soll über ein Telefon verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung zu setzen, usw.).

Aufgaben vor der Operation

Der sich am Tag der Operation, im abgestimmten Zeitpunkt darstellende Patient sollte seine Laborergebnisse, Pantoffeln, und ein Nachthemd (Pyjama) mitbringen. Bevor der Patient im Krankensaal ein Bett bekommt, muss eine "ERKLÄRUNG" unterschreiben, in der er die Klinik mit der Durchführung der Operation beauftragt. Dabei muss er die Wundbehandlung zu Hause auch übernehmen.

Wichtig!

Hinsichtlich darauf, dass die Operation in Vollnarkose durchgeführt wird, man darf bis 24:00 Uhr des vorherigen Tages essen und trinken; für die Operation muss man mit leerem Magen kommen!

Wir bitten Sie, die regelmäßig einzunehmenden Medikamente im üblichen Zeitpunkt und in der vorgeschriebenen Dose einzunehmen! Nehmen Sie bitte die in der Früh einzunehmenden Medikamente zu Hause, vor der Abfahrt ein, wenn Sie solche Pillen auch haben, die tagsüber auch eingenommen werden müssen, nehmen Sie bitte diese auf die Klinik auch mit!

Die Venektomie /Venenresektion/

Am Tage der Operation werden zunächst die erforderlichen Laboruntersuchungen durchgeführt, der Patient gibt mit seiner Unterschrift sein Einverständnis zur Operation, und zahlt dann die Operationsgebühr ein. Unmittelbar vor der Operation geben wir dem Patienten eine Vorbereitungsspritze bestehend aus einer Kombination von Schmerzstillungs- und Beruhigungsmitteln. Die Operation kann in Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung), Spinalanästhesie (Epiduralanästhesie) oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Den grössten Teil der operativen Eingriffe führen wir in Lokalanästhesie durch, bei der wir dem Patienten ins Operationsgebiet eine 1%- ige Lidocainlösung einspritzen. Die Operation besteht im wesentlichen darin, dass wir die Hauptstammvene -soweit deren Entfernung erforderlich ist, durch die am Oberschenkelwurzel und dem Fussknöchel gesetzten 3 cm grossen Hautschnitte freilegen und mittels einer eingeführten Kunststoffkanüle aus dem Oberschenkel ziehen. Die erweiterten Seitenäste werden durch 2-3 mm grosse Hautschnitte je einzeln entfernt, und die betroffene Extremität mit einer Fatsche (Wickelbinde) eingewickelt.

Die Operation dauert 15-60 Minuten.

Mögliche Operationsfolgen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, oder Entzündung der Wunde lassen sich (z.B.von den Schmerzen, der Hautrötung und Hautwärme) leicht erkannt werden. Sie können sich daher beim geringsten ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung, Fieber, usw.) jederzeit an Ihren operierenden Arzt wenden, der für die Behebung der Komplikation sorgen wird. Während des Heilungsablaufs zu Hause kann der Patient verschiedene Veränderungen an sich wahrnehmen, die aber nicht unbedingt pathologisch sind. Solche Veränderungen sind z.B. die Anschwellungen und die von bläulichen bzw. ins Lila spielenden Verfärbungen der operierten Extremität, die in wenigen Wochen spurlos verschwinden, bzw. resorbiert werden. Als mögliche Spätrezidiv (Spätkomplikation) ist das Wiederauftreten der Venektasie (Varikose) zu erwähnen, das aber nicht zu bedeuten hat, dass die entfernten Venen wieder nachwachsen, sondern sich die Venen an anderen neuen Stellen erweitern. Den Spätrezidiven, d.h. einem Wiederauftreten des Leistenbruchs u.a. kann der Patient durch das Vermeiden aller übermäßigen Belastungen (physiche Schonung) in den ersten Monaten nach der Operation, bzw. der Arzt durch eine mit entsprechender Operationstechnik und Sorgfalt durchgeführte Operation vorbeugen. Die korrekte Operationstechnik ist zuständig dafür, dass dieses Spätrezidiv -soweit möglich nicht auftreten kann.

Aufgaben nach der Operation

Der operation soll in der Regel eine 6-8stündige Beobachtung des Patienten folgen, während der sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck, Urin) stabilisieren, und die erschlaffende, ermattende Wirkung der Spritze nachlässt bzw. aufhört, und der Patient die Klinik auf eigenen Füssen jedoch mit einer Begleitperson verlassen kann.

In der ersten Woche nach der Operation hat man sich von physischen Belastungen zu enthalten, eine ständige Bettruhe ist jedoch nicht erforderlich. Anlässlich der Kontrolluntersuchung eine Woche nach der Operation kommt es -wenn es soweit ist zur Fadenentfernung. Die zweite Kontrolle ist in vier Wochen fällig, dann untersuchen wir den geheilten Zustand.

Die durchschnittliche Heilungszeit beträgt 4 Wochen, denn zur vollständigen Resorption der Blutergüsse (Hämatome) wird so viel Zeit benötigt. Während der Heilungszeit ist physische Schonung zu empfehlen.

Kosten

Für Patienten mit gültiger Sozialversicherungs-ID-Karte (TAJ):

Für in Lokalanästhesie durchgeführte Operationen: 0 HUF (von OEP bezahlt)
Für die Vollnarkose: 40.000 HUF (optional) > Euro
Pflege-/Betreuungsgebühr pro Nacht: 0 HUF

Gebühr für die Kontroluntersuchungen: 0 HUF (von OEP bezahlt)

Für unsere Patienten sichern wir klimatisierte Ein- oder Doppelbettkrankensäle mit Fernseher, Telefon und WiFi ausgestattet, wir sichern einen persönlichen Pfleger und Speise, welche keine weiteren Kosten für den Patienten bedeuten.

Für Patienten mit keiner gültiger Sozialversicherungs-ID-Karte (TAJ): Weiter...

Für in Lokalanästhesie durchgeführte Operationen: 120.000 - 160.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreuungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
Gebühr für die Kontroluntersuchungen: 5.000 HUF > Euro

50% der jeweiligen Gebühr ist als Vorschuss anlässlich der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die oben angeführten Preise sind informativ, die effektiven Gebühren können von diesen in Abhängigkeit des Schweregrades der Krankheit abweichen.

Für unsere Patienten sichern wir klimatisierte Ein- oder Doppelbettkrankensäle mit Fernseher, Telefon und WiFi ausgestattet, wir sichern einen persönlichen Pfleger und Speise.



Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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