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OPERATION DER VORHAUTVERENGUNG (PHIMOSE)

 
Kurze Beschreibung der Krankheit

Unter einer Vorhautverengung versteht man die mehr oder weniger bedeutende Verengung der äusseren Vorhaut, die ein Zurückziehen der Vorhaut (über die Eichel) nicht oder nur unter Schwierigkeiten ermöglicht. Die Vorhautverengung führt oft auch bei der Körperhygiene und beim Sexualleben Störungen, bzw. Probleme herbei. Die Krankheit kann angeboren sein oder erworben werden, dh. in jedem Lebensalter in der Regel als Folge der Entzündungen der Vorhaut entstehen.

Behandlungsalternativen

Bei der primären (weniger bedeutenden) angeborenen Verengung kann durch eine stufenweise durchgeführte Erweiterung zwar ein Ergebnis erzielt werden, eine endgültige Lösung bietet jedoch in meisten Fällen nur der operatíve Eingriff. Die durchzuführende Operation heisst die vollständige Beschneidung, wobei die Vorhaut zur Gänze rundum entfernt wird. Bei einer leichteren, geringfügigen Verengung bei Erwachsenen bietet sich als Lösung für die Besetitigung der Verengung die (Erweiterungs) plastik der Vorhaut an. Mit einer rechtzeitig durchgeführten Operation kann man sehr gute Heilungsergebnisse erzielen. Die durchschnittliche Heilungszeit beträgt: 3-4 Wochen.

Tageschirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass die Patientin die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz vorgeschriebene Voraussetzungen, über die im Laufe des Beratungsgesprächs erst dann gesprochen wird, als es bereits konkret um den Ablauf der Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, der Patient hat ferner für die Organisierung seiner Abholung von der Klinik und seiner häuslichen Pflege Sorge zu tragen, er soll über Telefon zu Hause verfügen, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Aufgaben vor der Operation

Der Operation soll auf jeden Fall eine von einem Facharzt für Urologie durchgeführte Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese Untersuchung wird dem Patienten mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt aus betrachtet für eine tageschirurgische Operation eignet. Hierbei wird der Patient auf die Tageschirurgie als spezielle Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen (z.B. MRTG., EKG, abdominale Ultraschalluntersuchung, intern. Untersuchung, usw), die anwendbaren Anästhesieformen, die möglichen Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs ev. auftretenden Probleme und Beschwerden, die häusliche Pflege, die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs, d.h. auf alle Informationen aufmerksam gemacht, die für den ihn notwendig sein können, um sich für die eine oder die andere Behandlungsform oder Operationsart entscheiden zu können.

Die Operation der Vorhautverengung

Am Tag der Operation werden die nötigen Laboruntersuchungen durchgeführt, der Patient gibt mit der Unterschreibung der Einwilligungserklärung seine Zustimmung zur Operation und zahlt dann die Operationsgebühr ein. Unmittelbar vor dem Eingriff bekommt er eine Vorbereitungsspritze bestehend aus einer Kombination von Schmerzstillungs- und Beruhigungsmitteln. Die Operation kann sowohl in Lokalanästhesie, Spinalanästhesie, als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Ein grosser Teil der Operationen wird in örtlicher Betäubung durchgeführt:, bei dem wir dem Patienten eine 1%- ige Lidocainlösung ins Operationsgebiet einspritzen. Während der Operation wird an beiden Hautlappen der Vorhaut hinter der Verengung ein rundförmiger Schnitt gesetzt und der verengte Hautteil entfernt. Nach einer sorgfältigen Blutstillung werden die beiden Hautlappen der Vorhaut mit synthetischen Einzelnähten vereinigt.

Mögliche Operationsfolgen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Umsicht durchgeführten operativen Eingriff entstehen. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung u.a., lassen sich aber gut behandeln. Sie können sich daher beim geringsten ungewöhnlichen Anzeichen (Blutung, Fieber, usw.) jederzeit (Tag und Nacht) an Ihren operierenden Arzt wenden, der für die Behebung der Komplikation sorgen wird. Während des Heilungsverlaufs zu Hause kann der Patient verschiedene Veränderungen an sich wahrnehmen, die aber nicht unbedingt pathologisch sein sollen. Die Wundschmerzen ev. niedriges Fieber sind in den ersten Tagen nach der Operation sozusagen natürliche Folgen der normalen Wundheilung und stellen keinen Grund zur Besorgnis dar. Den Spätrezidiven (z.B. Wiederauftreten der Krankheit u.a.) kann durch die Anwendung der entsprechenden Operationstechnik und die mit der grössten Sorgfalt durchgeführten Operation vorbeugen.

Aufgaben nach der Operation

Der Operation soll in der Regel eine 6-8stündige Beobachtung des Patienten folgen, während der sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck, Urin, usw.) stabilisieren, und die erschlaffende, ermattende Wirkung der Spritze nachlässt bzw. aufhört, und der Patient die Klinik auf eigenen Füssen, jedoch mit einem Begleiter verlassen kann. In den ersten Tagen zu Hause nach der Operation sollte sich der Patient physischer Belastungen enthalten, eine ständige Bettruhe ist jedoch nicht erforderlich. Anlässlich der Kontrolluntersuchung eine Woche nach der Operation werden die Nähte entfernt.

Die Heilungszeit bis zur vollständigen Heilung dauert ca. 3-4 Wochen, d.h. der Patient wird nach dem Ablauf dieser Zeit völlig belastbar.

Kosten

Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 100.000 - 120.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro

50% der Operationskosten soll der Patient als Vorauszahlung bei der Anmeldung zur Operation einbezahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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