Das
Schnarchen beim Schlafen während der Nacht wird als Volkskrankheit angesehen, durch die mehr als die Hälfte der erwachsenen
Bevölkerung betroffen ist, und kann -wenn auch nur selten
auch bei den Kindern vorkommen. Die Ursache des Schnarchens
in der Kindheit ist meistens die sich infolge einer akuten
oder chronischen Entzündung vergrösserte Nase bzw. Gaumenmandeln.
Bei einer akuten Entzündung werden sich die vergrösserten
Mandeln durch eine medikamentöse Therapie zurückgehen, bei
einer chronischen Entzündung aber sind diese operativ zu
entfernen. In beiden Fällen hört das Schnarchen durch die
Behebung der Ursache auf.
Bei Erwachsenen ist am häufigsten
das zu grosse Gaumenzäpfchen (Uvula) oder das erschlaffte,
atonische Gaumensegel die Ursache
des Schnarchens, indem das sich der hinteren Gaumen-/Rachenwand
an-/hinzuschliessende Gaumensegel in Schwingungen gerät,
und damit das Schnarchen auslöst. Schnarchen kann auch bei
behinderter Nasenatmung besonders bei "Rückenschläfern" (in
der Rückenschlaf-position) vorkommen, wo das in der Lunge
und in der Speiseröhre (Ösophagus) entstehende Vakuum die
Zungewurzel und den Kehldeckel kräftig an die hintere Gaumenwand
anschlägt. Dies verursacht ein lautes Schnarchen, und kann
zu ernsteren Störungen des Schlafes (Schlafapnoe) führen.
Die Schlafapnoe ist -soweit
diese den Schläfer selbst nicht stört- an sich noch keine
schwere Krankheit, obwohl diese
zu Konflikten zwischen den Ehegatten oder den Partnern (Lebensgefährten)
führen kann. In der allgemeinen Kenntnis laufen zahlreiche
praktische Gegenmittel herum ( z.B. die Aufklebung eines
Tennisballs auf die Wirbelsäule, damit der auf den Rücken
liegende Schnarcher nicht lange in dieser Schlafposition "bequem" schlafen
kann, die Anwendung von verschiedenen Schnullern oder Lutschern,
um damit die Rückverlagerung bzw. das Absinken der Zunge(nwurzel)
auf die Atemwege zu verhindern, und noch eine Anzahl von
Methoden und Mitteln von den Gehörgangswattepfropfen bis
zu den separaten Schlafzimmern usw.) die annehmlich von der
(dem) an Schlafinsuffizienz leidenden Gefährten ausgedacht,
entwickelt worden dürften.
Das Problem beginnt dann ernsthafter
zu werden, wenn beim Patienten während des Schnarchens für
kürzere oder längere
Zeit, in regelmässigen Zeitabständen oder unregelmässig
Atemstillstände (Atempausen) auftreten. Eine derartige Atempause
kann sogar 1 - 1.5 Minuten lang andauern, das alle Profitaucher
beneiden könnten. Die Atempause bewirkt einen Abfall des
Sauerstoffgehalts im Blut, und einen Wiederanstieg des Partialdrucks
der Kohlensäure, so dass die Atmung infolge dieses unbedingten
Reizes wieder und gleichstark aktiviert und mit tiefen Atemzügen
wiederkommt. Hierbei steigt die Pulsfrequenz an, das eine
unerwünschte Belastung des Herzens resultiert. In manchen
Fällen reisst einen der Atemstillstand aus dem Schlaf, meist
gerät man aber nur in Halbschlaf oder "Traumschlaf" d.h.
in eine oberflächliche Schlafphase. Kommt es oft zu Atempausen,
gerät man nie in einen Tiefschlaf, fühlt sich nach einem
sogar 10stündigen Schlaf müde, unausgeruht, und hat das
Gefühl noch weiterschlafen zu können. Weitere Folgen einer
unerholsamen, aktiven Schlaf sind u.a. Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche,
Leistungsmin-derung, Vergesslichkeit, Erregbarkeit, es kann
sogar mit der Zeit zu vollständiger Veränderung unserer Persönlichkeit
führen.
Behandlungsalternativen
Mit den obigen Beschwerden
können Sie sich an einen Otorhinolaryngologen (Facharzt für
Hals- Nasen- u. Ohrheilkunde) oder an einen Pulmonologen
wenden. Um die Diagnose zu stellen und die geeignete Behandlungsform
auszuwählen, sollen zunächst verschiedene Untersuchungen
durchgeführt werden.
Nanch den üblichen physikalischen Untersuchungen kann man
durch eine pulsoxymetrische Untersuchung die endgültige
Diagnose stellen. Der Patient erhält ein kleines tragbares
Gerät,
das er auch im Schlaf zu tragen hat. Das Gerät registriert
und speichert kontinuierlich die Pulsfrequenz des Patienten,
die Dauer und Häufig-keit der Atempausen, sowie die Änderungen
des Sauerstoffgehalts im Blut. Am nächsten Tag wird das
Gerät an den PC des Arztes angeschlossen, und die aufgezeichneten
und gespeicherten Daten werden in der Form eines Graphikons
über den Computer ausgeworfen, bewertet, und verarbeitet,
sodass der Arzt Ihnen aufgrund dieser Untersuchungergebnisse
die geeignete Therapie feststellen und empfehlen kann.
Zur
komplexen Behandlung gehört u.a. auch die anderung gewisser
Gewohnheiten und der Lebensweise im allgemeinen hinzu.
Um die Behandlung zum Erfolg zu verhelfen, sollte man
abends
auf den Alkoholkonsum sowie das regelmässige Nehmen von
Schlafmitteln verzichten. Bei Übergewichtigen kann bereits
eine Gewichtsreduktion
um ein Paar Kilo einen Beitrag zur Verminderung oder zur
Behebung des Schnarchens, sowie der Atempausen beitragen.,
d.h. die Anzahl der Atempausen. In schweren Fällen hat
der Patient die ganze Nacht über eine Silikon-Maske zu
tragen,
die bei der Einatmung Überdruckluft zuführt und somit den
Rachen bzw. die Atemwege freihält, und einen ruhigeren
ausgeglichenen Schlaf ermöglicht.
In den Fällen, wo es die in der Rückenschlafposition durchgeführte
endoskopische Untersuchung bestätigt, besteht die Möglichkeit
durch eine an dem Gaumensegel (Uvula) durchgeführte Operation
(uvulo-pharyngoplastik - UPP) die Intensität des Schnarchens
zu reduzieren und die Atemstillstände zu vermindern oder
sogar vollkommen zu beheben. Zur Durchführung der UPP-Operation
bietet sich eine Anzahl von Operationsformen, von denen
das geeignete Operationsverfahren den anatomischen Verhältnissen
des jeweiligen Patienten angepasst ausgewählt wird. In
unserer
Klinik werden sowohl die Eingriffe mit Lasern als auch
die anderen herkömmlichen Operationstechniken glleichermassen
angewandt.
Bei evt. gleichzeitig bestehenden Störungen und Behinderung
der Nasenatmung (Nasenpolyp, Nasenseptumabweichung,
Allergie, Vasomotor-Rhinitis (Nasenschleim-hautentzündung,
usw.)
sind diese mittels konservativer Therapie vorhergehend
unbedingt
behandeln zu lassen, bevor man sich der Behandlung
zur Behebung der Schlafapnoe (Atempausen) unterzieht.
Die
Intensität des
Atemvakuums kann durch eine erfolgreiche Therapie wesentlich
reduziert werden, das einer bedeutenden Verminderung
der Symptome beiträgt.
Das Schnarchen
Im Hintergrund des Schnarchens
können sich mehrere Gründe verbergen. Das grosse, herabhängende
Gaumenzäpfchen und der segelartig schwebende Gaumensegel
lockerer Muskulatur sind die häufigsten Ursachen für diese
unangenehme Symptome, die nicht nur die Umgebung stört, sondern
auch die einzelnen Schlafphyasen des Patienten unterbricht,
zerstört und eine ungünstige Wirkung auf den geistigen und
Gesundheitszustand des Patienten ausübt. Das Schnarchen kann
ferner durch andere otorhinolaryngologische und innere medizinische
Beschwerden sowie krankhafte Veränderungen des zentralen
Nervensystems ausgelöst werden. Ein mit Lasern durchzuführender
Eingriff kommt dann in Frage, wenn die Ergebnisse der vorhergehenden
Untersuchungen bestätigen, dass Ihre Beschwerden auf die
vorstehend genannte anatomische Veränderung bzw. Abweichung
zurückzuführen sind.
The surgery
Die Operation wird in der Regel
in Vollnarkose durchgeführt. Sie besteht im wesentlichen in
der Entfernung des extrem grossen Gaumenzäpfchens und der
Modellierung eines neuen Zäpfchens unter Verwendung des Gewebes
des grossen und schlaffen Gaumensegels. Um eventueller Wundinfektionen,
einer Blutung während und nach der Operation vorzubeugen,
sowie um den gegenüber einer sehr feinen und präzisen Operationstechnik
gestellten Anforderungen zu entsprechen, wird der Eingriff
mit Laser durchgeführt.
Aufgaben nach der Operation
Der Patient wird nach einer
stationären Beobachtung, deren Dauer von der Anästhesieform
abhängt, aus der Klinik entlassen, d.h. er kann mit einem
Begleiter heimkehren. Die nach der Operation auftretenden
Schmerzen nehmen in jedem Fall bis zum fünften- sechsten
Tag nach dem Eingriff allmählich zu, es empfiehlt sich daher
während dieser Zeit Schmerztabletten zu nehmen. Überlastungen
in der ersten Woche nach der Operation sind zu vermeiden.
Man sollte es bewusst sein, dass der Begriff "Tageschirurgie" nicht
zu bedeuten hat, dass der Patient innerhalb eines Tages nach
der Operation geheilt wird, sondern man hat darunter eher
zu verstehen, dass er die Klinik innerhalb von einem Tag
nach der Operation verlassen kann, sodass die weitere Heilung
bereits zu Hause verläuft. Die mit dem Patienten geführten
täglichen Telefongespräche ermöglichen für die Klinik, sich
über den Zustand des Patienten laufend informieren zu lassen,
bzw. beim Auftreten einer Komplikation welche auch immer
(Blutung, Fieber, Schluckbeschwerden u.a.) die erforderlichen
Massnahmen zu treffen. Darüber hinaus können meistens sämtliche
Probleme des Patienten, die bei ihm in der Abheilphase vorkommen,
telefonisch besprochen und behoben werden. Eine Woche nach
der Operation ist eine Kontrolluntersuchung erforderlich.
Diät nach der Operation
Auf den Konsum von kohlensäure-
und alkoholhaltigen Getränken, sowie von gewürzigen und grobstückigen
Speisen hat man auf jeden Fall zu verzichten. In den ersten
Tagen sollte man eher Hühnermilch, unwürzige Gemüsebeilagen,
Tee, gehackten Pariserwurst oder Schinken nehmen, das langsame
Essen von Eis in kleinerer Menge ist ebenfalls zu empfehlen.
Es steht im allgemeinen fest, dass diejenigen Speisen, die
beim Verschlucken keine Schmerzen verursachen, auch für die
Wundheilung günstig sind. Man hat besonders darauf zu achten,
dass Früchte oder Gemüsen, die mit dem Nährboden in Berührung
kommen, unbedingt zu vermeiden sind.
Kosten
Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000
HUF > Euro
Für die in
Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 130.000
HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 40.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
50% der Operationskosten
hat man als Vorauszahlung bei der Anmeldung zur Operation
einzubezahlen.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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