Ars Medica Lézerklinika
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Ars Medica Laserklinik
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SCHNARCHEN

 

Eintägige chirurgische Operationen - unentgeltlich

Aufgrund des Finanzierungsvertrages mit der Staatlichen Gesundheitsversicherungskasse (OEP) werden die eintägigen chirurgischen Operationen - für unsere Patienten mit gültigen Sozialversicherungsidentifikationskarte (TAJ) - gebührenfrei (kostenlos) durchgeführt. Weiter...

 

Die Krankheit

Das Schnarchen beim Schlafen während der Nacht wird als Volkskrankheit angesehen, durch die mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung betroffen ist, und kann -wenn auch nur selten auch bei den Kindern vorkommen. Die Ursache des Schnarchens in der Kindheit ist meistens die sich infolge einer akuten oder chronischen Entzündung vergrösserte Nase bzw. Gaumenmandeln. Bei einer akuten Entzündung werden sich die vergrösserten Mandeln durch eine medikamentöse Therapie zurückgehen, bei einer chronischen Entzündung aber sind diese operativ zu entfernen. In beiden Fällen hört das Schnarchen durch die Behebung der Ursache auf.

Bei Erwachsenen ist am häufigsten das zu grosse Gaumenzäpfchen (Uvula) oder das erschlaffte, atonische Gaumensegel die Ursache des Schnarchens, indem das sich der hinteren Gaumen-/Rachenwand an-/hinzuschliessende Gaumensegel in Schwingungen gerät, und damit das Schnarchen auslöst. Schnarchen kann auch bei behinderter Nasenatmung besonders bei "Rückenschläfern" (in der Rückenschlaf-position) vorkommen, wo das in der Lunge und in der Speiseröhre (Ösophagus) entstehende Vakuum die Zungewurzel und den Kehldeckel kräftig an die hintere Gaumenwand anschlägt. Dies verursacht ein lautes Schnarchen, und kann zu ernsteren Störungen des Schlafes (Schlafapnoe) führen.

Die Schlafapnoe ist -soweit diese den Schläfer selbst nicht stört- an sich noch keine schwere Krankheit, obwohl diese zu Konflikten zwischen den Ehegatten oder den Partnern (Lebensgefährten) führen kann. In der allgemeinen Kenntnis laufen zahlreiche praktische Gegenmittel herum ( z.B. die Aufklebung eines Tennisballs auf die Wirbelsäule, damit der auf den Rücken liegende Schnarcher nicht lange in dieser Schlafposition "bequem" schlafen kann, die Anwendung von verschiedenen Schnullern oder Lutschern, um damit die Rückverlagerung bzw. das Absinken der Zunge(nwurzel) auf die Atemwege zu verhindern, und noch eine Anzahl von Methoden und Mitteln von den Gehörgangswattepfropfen bis zu den separaten Schlafzimmern usw.) die annehmlich von der (dem) an Schlafinsuffizienz leidenden Gefährten ausgedacht, entwickelt worden dürften.

Das Problem beginnt dann ernsthafter zu werden, wenn beim Patienten während des Schnarchens für kürzere oder längere Zeit, in regelmässigen Zeitabständen oder unregelmässig Atemstillstände (Atempausen) auftreten. Eine derartige Atempause kann sogar 1 - 1.5 Minuten lang andauern, das alle Profitaucher beneiden könnten. Die Atempause bewirkt einen Abfall des Sauerstoffgehalts im Blut, und einen Wiederanstieg des Partialdrucks der Kohlensäure, so dass die Atmung infolge dieses unbedingten Reizes wieder und gleichstark aktiviert und mit tiefen Atemzügen wiederkommt. Hierbei steigt die Pulsfrequenz an, das eine unerwünschte Belastung des Herzens resultiert. In manchen Fällen reisst einen der Atemstillstand aus dem Schlaf, meist gerät man aber nur in Halbschlaf oder "Traumschlaf" d.h. in eine oberflächliche Schlafphase. Kommt es oft zu Atempausen, gerät man nie in einen Tiefschlaf, fühlt sich nach einem sogar 10stündigen Schlaf müde, unausgeruht, und hat das Gefühl noch weiterschlafen zu können. Weitere Folgen einer unerholsamen, aktiven Schlaf sind u.a. Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche, Leistungsmin-derung, Vergesslichkeit, Erregbarkeit, es kann sogar mit der Zeit zu vollständiger Veränderung unserer Persönlichkeit führen.

Behandlungsalternativen

Mit den obigen Beschwerden können Sie sich an einen Otorhinolaryngologen (Facharzt für Hals- Nasen- u. Ohrheilkunde) oder an einen Pulmonologen wenden. Um die Diagnose zu stellen und die geeignete Behandlungsform auszuwählen, sollen zunächst verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden.

Nanch den üblichen physikalischen Untersuchungen kann man durch eine pulsoxymetrische Untersuchung die endgültige Diagnose stellen. Der Patient erhält ein kleines tragbares Gerät, das er auch im Schlaf zu tragen hat. Das Gerät registriert und speichert kontinuierlich die Pulsfrequenz des Patienten, die Dauer und Häufig-keit der Atempausen, sowie die Änderungen des Sauerstoffgehalts im Blut. Am nächsten Tag wird das Gerät an den PC des Arztes angeschlossen, und die aufgezeichneten und gespeicherten Daten werden in der Form eines Graphikons über den Computer ausgeworfen, bewertet, und verarbeitet, sodass der Arzt Ihnen aufgrund dieser Untersuchungergebnisse die geeignete Therapie feststellen und empfehlen kann. Zur komplexen Behandlung gehört u.a. auch die anderung gewisser Gewohnheiten und der Lebensweise im allgemeinen hinzu. Um die Behandlung zum Erfolg zu verhelfen, sollte man abends auf den Alkoholkonsum sowie das regelmässige Nehmen von Schlafmitteln verzichten. Bei Übergewichtigen kann bereits eine Gewichtsreduktion um ein Paar Kilo einen Beitrag zur Verminderung oder zur Behebung des Schnarchens, sowie der Atempausen beitragen., d.h. die Anzahl der Atempausen. In schweren Fällen hat der Patient die ganze Nacht über eine Silikon-Maske zu tragen, die bei der Einatmung Überdruckluft zuführt und somit den Rachen bzw. die Atemwege freihält, und einen ruhigeren ausgeglichenen Schlaf ermöglicht.

In den Fällen, wo es die in der Rückenschlafposition durchgeführte endoskopische Untersuchung bestätigt, besteht die Möglichkeit durch eine an dem Gaumensegel (Uvula) durchgeführte Operation (uvulo-pharyngoplastik - UPP) die Intensität des Schnarchens zu reduzieren und die Atemstillstände zu vermindern oder sogar vollkommen zu beheben. Zur Durchführung der UPP-Operation bietet sich eine Anzahl von Operationsformen, von denen das geeignete Operationsverfahren den anatomischen Verhältnissen des jeweiligen Patienten angepasst ausgewählt wird. In unserer Klinik werden sowohl die Eingriffe mit Lasern als auch die anderen herkömmlichen Operationstechniken glleichermassen angewandt.

Bei evt. gleichzeitig bestehenden Störungen und Behinderung der Nasenatmung (Nasenpolyp, Nasenseptumabweichung, Allergie, Vasomotor-Rhinitis (Nasenschleim-hautentzündung, usw.) sind diese mittels konservativer Therapie vorhergehend unbedingt behandeln zu lassen, bevor man sich der Behandlung zur Behebung der Schlafapnoe (Atempausen) unterzieht. Die Intensität des Atemvakuums kann durch eine erfolgreiche Therapie wesentlich reduziert werden, das einer bedeutenden Verminderung der Symptome beiträgt.

Das Schnarchen

Im Hintergrund des Schnarchens können sich mehrere Gründe verbergen. Das grosse, herabhängende Gaumenzäpfchen und der segelartig schwebende Gaumensegel lockerer Muskulatur sind die häufigsten Ursachen für diese unangenehme Symptome, die nicht nur die Umgebung stört, sondern auch die einzelnen Schlafphyasen des Patienten unterbricht, zerstört und eine ungünstige Wirkung auf den geistigen und Gesundheitszustand des Patienten ausübt. Das Schnarchen kann ferner durch andere otorhinolaryngologische und innere medizinische Beschwerden sowie krankhafte Veränderungen des zentralen Nervensystems ausgelöst werden. Ein mit Lasern durchzuführender Eingriff kommt dann in Frage, wenn die Ergebnisse der vorhergehenden Untersuchungen bestätigen, dass Ihre Beschwerden auf die vorstehend genannte anatomische Veränderung bzw. Abweichung zurückzuführen sind.

The surgery

Die Operation wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Sie besteht im wesentlichen in der Entfernung des extrem grossen Gaumenzäpfchens und der Modellierung eines neuen Zäpfchens unter Verwendung des Gewebes des grossen und schlaffen Gaumensegels. Um eventueller Wundinfektionen, einer Blutung während und nach der Operation vorzubeugen, sowie um den gegenüber einer sehr feinen und präzisen Operationstechnik gestellten Anforderungen zu entsprechen, wird der Eingriff mit Laser durchgeführt.

Aufgaben nach der Operation

Der Patient wird nach einer stationären Beobachtung, deren Dauer von der Anästhesieform abhängt, aus der Klinik entlassen, d.h. er kann mit einem Begleiter heimkehren. Die nach der Operation auftretenden Schmerzen nehmen in jedem Fall bis zum fünften- sechsten Tag nach dem Eingriff allmählich zu, es empfiehlt sich daher während dieser Zeit Schmerztabletten zu nehmen. Überlastungen in der ersten Woche nach der Operation sind zu vermeiden. Man sollte es bewusst sein, dass der Begriff "Tageschirurgie" nicht zu bedeuten hat, dass der Patient innerhalb eines Tages nach der Operation geheilt wird, sondern man hat darunter eher zu verstehen, dass er die Klinik innerhalb von einem Tag nach der Operation verlassen kann, sodass die weitere Heilung bereits zu Hause verläuft. Die mit dem Patienten geführten täglichen Telefongespräche ermöglichen für die Klinik, sich über den Zustand des Patienten laufend informieren zu lassen, bzw. beim Auftreten einer Komplikation welche auch immer (Blutung, Fieber, Schluckbeschwerden u.a.) die erforderlichen Massnahmen zu treffen. Darüber hinaus können meistens sämtliche Probleme des Patienten, die bei ihm in der Abheilphase vorkommen, telefonisch besprochen und behoben werden. Eine Woche nach der Operation ist eine Kontrolluntersuchung erforderlich.

Diät nach der Operation

Auf den Konsum von kohlensäure- und alkoholhaltigen Getränken, sowie von gewürzigen und grobstückigen Speisen hat man auf jeden Fall zu verzichten. In den ersten Tagen sollte man eher Hühnermilch, unwürzige Gemüsebeilagen, Tee, gehackten Pariserwurst oder Schinken nehmen, das langsame Essen von Eis in kleinerer Menge ist ebenfalls zu empfehlen. Es steht im allgemeinen fest, dass diejenigen Speisen, die beim Verschlucken keine Schmerzen verursachen, auch für die Wundheilung günstig sind. Man hat besonders darauf zu achten, dass Früchte oder Gemüsen, die mit dem Nährboden in Berührung kommen, unbedingt zu vermeiden sind.

Kosten

Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 130.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 40.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro

50% der Operationskosten hat man als Vorauszahlung bei der Anmeldung zur Operation einzubezahlen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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