Die
ein- oder beidseitige Vergrößerung der männlichen Brust tritt
meistens infolge einer hormonalen Störung auf. Die Hypertrophie
der Brustdrüse ist in onkologischer Hinsicht allein auch
ein Risikofaktor, aber die wichtigste Indikation der Operation
ist meistens die öfters schwere psychische Probleme hervorrufende
ästhetische Beschädigung.
Möglichkeiten der Behandlung
Die plastische Operation verändert
die Größe, Lage und die Straffheit der Brüste. Der Patient
soll mit dem operierenden Arzt sein Verlangen ganz offen
besprechen, aber man darf nicht vergessen, dass das zumutbare
Ergebnis die Korrektion des vorhandenen Zustandes und nicht
die Erreichung des perfekt idealen Zustandes ist. Durch die
Besserung des Aussehens kann die ästhetische Operation das
Selbstvertrauen des Patienten verstärken.
Untersuchung und des Beratungsgesprächs
Der Operation soll auf jeden
Fall eine von einem plastischen Chirurgen durchgeführte
fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese
Untersuchung spricht der operierende Arzt die Möglichkeiten
mit dem Patienten durch, die ihn bei seiner Entscheidung
im Zusammenhang mit der Operation beeinflussen können, dann
wird ihm mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt
aus betrachtet für eine tageschirurgische Operation eignet.
Hierbei kommt die Rede auf die Tageschirurgie als spezielle
Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen
(z.B. interne) Untersuchungen, die anwendbaren Anästhesiearten,
die möglichen Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs
ev. auftretenden Probleme und Beschwerden, die häusliche
Pflege,die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs, d.h. auf
alle Informationen, die für den Patienten notwendig sein
können, um sich für die eine oder andere Behandlungsmethode
oder Operationsart zu entscheiden.
Die Tageschirurgie
Unter "Tageschirurgie" versteht
man, dass der Patient die operierende Klinik in der Regel
nach ein Paar Stunden Beobachtung, spätestens jedoch innerhalb
von 24 Stunden nach der Operation mit einem
Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, sodass der weitere
Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie
gelten strenge berufliche, soziale und sonstige Voraussetzungen
und Anforderungen, die mit dem Patienten beim Beratungsgespräch
dann geklärt werden, wenn es bereits konkret um den Ablauf
der Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein
gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung
vor, der Patient hat ferner für die Organisierung seiner
Abholung von der Klinik und seiner Pflege bzw. Betreuung
zu Hause Sorge zu tragen, er soll Telefon zu Hause haben,
um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und
dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können,
usw.).
Die Operation
Das Wesentliche der Operation
ist die förmliche sowie die größenmäßige Korrektion der Brust.
Vor der Operation wird im Brustdrüsenbereich eine Fettabsaugung
durchgeführt, danach wird der restliche Brustdrüsenbestand
durch den im Brustwarzenhof halbkreisförmig gemachten Schnitt
entfernt. Nach einer sorgfältigen Blutstillung werden die
Wundränder mit plastischen Nähten abgeschlossen. Zur Ausführung
des absondernden Serums werden in den Operationsbereich oft
Vakuumschläuche eingelegt. Abschließend wird auf den Brustkorb
ein Deckverband angelegt.
Mögliche Operationsfolgen
Kein Arzt kann die Komplikationsfreiheit
einer Intervention garantieren. Komplikationen können nach
der vorsichtigsten medizinischen Intervention auch auftreten.
Die Frühkomplikationen, wie Serumansammlung,
Bluterguss, Nachblutung, Entzündung, Hautabsterben, Wundtrennung
lassen sich - sofern sie rechtzeitig erkannt werden - gut
behandeln. Zur Erkennung dieser dient die ein- zweitägige
Beobachtungszeit nach der Operation. Wenn Sie nach dem Verlassen
der Klinik,
zu Hause das geringste Anzeichen des Auftretens einer Komplikation
erfahren, Sie sollten Ihren operierenden
Arzt darüber sofort informieren, er wird
dann für die Behebung der Komplikation sorgen. Bei der Brusthaut
und Brustwarzen können vorübergehende Empfindungsstörungen
auftreten. Als
Spätkomplikationen können die pathologische
Narbenbildung, die "Übernarbung" oder Narbenkeloid auftreten.
Diese kann
durch eine Injektionsbehandlung innerhalb drei Monate nach
der Operation beseitigt werden.
Aufgaben nach der Operation
Der Patient/Die Patientin
wird nach der Operation nach einer 1-2 tägigen Beobachtungszeit
mit einem Begleiter entlassen. Vor der Entlassung werden
die Vakuumschläuche entfernt. Nach der Operation ist die
Einnahme von Antibiotika und im Bedarfsfall
Schmerztabletten vorgeschlagen. Zu Hause sind in der ersten
Woche eine schonende Lebensweise, und das Auslassen des Armhebens
sowie des Bückens erforderlich. Die Kontrolluntersuchung
erfolgt in einer Woche, die Nahtentfernung wird dann 2 bzw.
3 Wochen nach der Operation durchgeführt. Im Zeitraum nach
der Operation sind das Verschonen, die Eisbehandlung des
Operationsbereiches sowie die Tragung der Kompressionsweste
für 6 Wochen vorgeschlagen.
Kosten
Für die Untersuchung und des Beratungsgesprächs: 10.000
HUF > Euro
Für die Brustverkleinerung Operation: 260.000
- 320.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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