Ars Medica Lézerklinika
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Ars Medica Laserklinik
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INFORMATION ÜBER DIE PLASTISCHE OPERATION DER NASE (NASENKORREKTUR)

 
Die Veränderung

Die Nase ist einer der auffälligsten Organe des Gesichts, deren Formfehler und sonstige störende Abweichungen grosse psychische Probleme verursachen können. Diese Veränderungen stellen entweder angeborene oder erworbene Deformitäten der Nase (z.B. nach einem Unfall) dar. Die Veränderungen können sich nach Grösse (zu grösse oder zu kleine Nase), nach Form (Haken-, Schief-, Stumpf-, Breitnase usw.) oder nach anatomischen Gesichtspunkten (Septumdeviation, deformierter Naseneingang) unterscheiden lassen, die zu ästhetischen Beschwerden sowie zu Funktionsstörungen (z.B. Atemschwierigkeit u.a.) führen können.

Behandlungsalternativen

Die meisten Beschwerden lassen sich operativ behanden, korrigieren. Der Patient hat dem operierenden plastischen Chirurgen seine Erwartungen ganz offen mitzuteilen und diese mit ihm durchzusprechen, wobei man jedoch nicht vergessen soll, dass mit dem Eingriff als gewünschtes Ergebnis eher nur eine bestmögliche Verbesserung (Korrektur) des vorhandenen Zustandes erzielt werden kann, einen perfekten, optimalen Zustand dürfte man von diesem nicht erwarten, verlangen. Die Operation verbessert Ihr Äusseres und verhilft Sie zu einem stärkeren Selbstwertgefühl, sowie beseitigt das Problem auch bei eventuellen Atemschwierigkeiten.

Die Tageschirurgie

Unter Tageschirurgie versteht man, dass der Patient die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, spätestens jedoch innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit eine Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, sodass der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige Voraussetzungen und Anforderungen, die mit dem Patienten im Laufe des Beratungsgesprächs dann geklärt werden, wenn es bereits konkret um den Ablauf der Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, der Patient hat ferner für die Organisierung seiner Abholung von der Klinik und seiner Pflege bzw. Betreuung zu Hause Sorge zu tragen, er soll Telefon zu Hause haben, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Aufgaben vor der Operation

Der Operation soll auf jeden Fall eine von einem plastischen Chirurgen durchgeführte fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese Untersuchung spricht der operierende Arzt die Möglichkeiten mit dem Patienten durch, die ihn bei seiner Entscheidung im Zusammenhang mit der Operation (z.B. die gewünschte Änderung der Form oder Grösse der Nase usw.) beeinflussen können, dann wird ihm mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt aus betrachtet für eine tageschirurgische Operation eignet. Hierbei wird vom Arzt auf die Tageschirurgie als spezielle Behandlungsform, die erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen (z.B. otorhinolaryngologische-, interne medizinische Untersuchung, Labor usw), die anwendbaren Anästhesiearten, die möglichen Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs ev. auftretenden Probleme und Beschwerden, die häusliche Pflege, die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs, d.h. auf alle Informationen hingewiesen, die für den Patienten notwendig sein können, um sich für die eine oder die andere Behandlungsmethode oder Operationsart entscheiden zu können.

Die Operation

Die Operation wird in der regel in Vollnarkose, bzw. bei geringeren Nasenverände-rungen in Lokalanästhesie durchgeführt. Es handelt sich dabei im wesentlichen um die Neumodellierung des Nasenknorpels auf die gewünschte Form, und eine Fixierung der durch diese erzielten Position. Der Zugang und die Operation erfolgt vom Naseninneren aus, d.h. über die in den Nasellöchern gesetzten Schnitte, sodass keine sichtbaren Narben zurückbleiben. Eine Ausnahme hiervon ist die Verkleine-rungsoperation der Nasenflügel, bei der auch an den Ansatzstellen der Nasenflügel Hautresektionen entsprechender Grösse vorgenommen werden, die nach der Abheilung eine dünne, linienmässige Narbe hinterlassen. Bei einer Septumver-krümmung wird zunächst von einem Otorhinolaryngologen (Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde ) die Korrektur des Septums durchgeführt, im Anschluss darauf wird dann der plastische Chirurg die sichtbaren Deformitäten der Nase korrigieren. Die mit einer Septumkorrektur kombibnierten Nasenplastik kann generell in einer Sitzung oder -wenn erforderlich auch in zwei verschiedenen Behandlungen durchgeführt werden. Nach der Nasenkorrektur legen wir Gazebausch (Tampon) in die Nasenlöcher ein, und fixieren die Nase aussen mit einer Gipsschiene.

Mögliche Komplikationen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplika-tionen können nämlich auch nach einem mit der grössten Sorgfalt und Umsicht durchgeführten operativen Eingriff auftreten. Die möglichen Frühkomplikationen wie Nachblutung, Entzündung u.a. lassen sich -sofern diese rechtzeitig erkannt werden- gut behandeln. Zur Erkennung dieser Frühkomplikationen dient die 4-6-stündige stationäre Beobachtung. Im Falle, dass Sie nach Ihrer Entlassung aus der Klinik zu Hause das geringste Anzeichen des Auftretens einer Komplikation wahrnehmen sollten Sie Ihren Operateur unverzüglich überdies unterrichten, der für die Behebung der Komplikation Sorge tragen wird. Als mögliche Spätkomplikationen (Spätrezidive) können Hautnekrose, Knorpelnekrose, vorübergehende Empfindungsausfall der Bauchdeckenhaut, Atemschwierigkeit, übermässige Narbenbildung oder Narbenkeloid u.a. auftreten, wobei letztere durch eine innerhalb von 3 Monaten nach der Operation durchzuführende Injektionsbehandlung behoben werden kann. Die anderen ästhetischen Operationsfolgen wie Unebenheiten der Oberflächenkontur, Assymetrie, Hautverfärbung u.a. können durch die Auswahl und Anwendung der entsprechenden, richtigen Operationstechnik vermieden werden. Dieses Operationsverfahren birgt wie jede andere Operationen auch Risiken in sich, es wird jedoch in unserer Klinik generell mit guten Ergebnissen angewendet, bzw. die Patienten sind mit diesem alle zufrieden gewesen.

Aufgaben nach der Operation

Der Operation soll zumindest eine 16-18stündige stationäre Beobachtung folgen, während der sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck, Stuhlgang, Urin, usw.) stabilisieren. Da durch die Operation eine relativ grosse Körperfläche betroffen ist, empfiehlt es sich Antibiotika und Schmerztabletten zu nehmen. Die am Ende der Operation eingelegten Gazebäusche werden in der Regel 1 Tag nach der Operation entfernt, der Patient wird dann aus der Klinik entlassen und mit einer Begleitperson heimzukehren. Das Tragen der Gipsschiene ist für eine Woche empfehlenswert. 2-3 Tage lang nach der Operation hat der Patient mit Schmerzen zu rechnen, die man mit den gewöhnlichen Schmerztabletten lindern kann. Nach der Entfernung der Tampons kann es einige Tage lang zu blutiger und seröser Sickerung aus den Nasenlöchern kommen, die man nur abwischen darf. Sich zu schneuzen oder niederzubeugen ist untersagt. Die im Operationsgebiet entstehenden Schwellungen können vorübergehende Unanehmlichkeiten wie Atemschwierigkeit bei der Nase oder Sehschwierigkeit bei den Augenliden u.a. bereiten. Die Blutunterlaufungen im Gesicht sind vollkommen harmlose Operationsfolgen und werden innerhalb von 8-10 Tagen restlos resorbiert. Die Gipsschiene wird anlässlich der ersten Kontrolluntersuchung, eine Woche nach der Operation entfernt. Nach der Entfernung der Gipsschiene hat man die Nase vor Anschlägen zu hüten, denn diese können neue Deformitäten verursachen. Die nach der Abnahme der Gipsschiene in der Nasengegend wahrzunehmenden Anschwellungen gehen allmählich zurück, zur vollständigen Heilung werden noch mehrere Wochen sogar Monate benötigt.

Kosten

Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
Für die in Lokalanästhesie durchgeführte Operation: 230.000 - 380.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro

50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.

Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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