An
den äußeren Geschlechtsorganen kann die ein- oder Beidseitige
Hypertrophie der kleinen Schamlippe - meistens als Bildungsabweichung
- vorkommen, welche der Patientin verschiedene funktionelle
und ästhetische Beschwerden bedeuten kann. Kraft ihrer Lage
ruft die Veränderung oft schwere psychische Probleme hervor,
welche die wichtigste Indikation der Operation darstellt.
Möglichkeiten der Behandlung
Das Wesentliche der schamlippenplastischen
Operation ist, dass die vergrößerten kleinen Schamlippen
durch eine Korrektionsoperation symmetrisch und entsprechend
groß gemacht werden. Die Patientin soll mit dem operierenden
Arzt ihr Verlangen ganz offen besprechen, aber man darf nicht
vergessen, dass das zumutbare Ergebnis die Korrektion (Verbesserung)
des vorhandenen Zustandes und nicht die Erreichung des perfekten
Zustandes ist. Die schamlippenplastische Operation gibt ein
schönes Ergebnis, nebenbei kann das Selbstvertrauen der Patienten
auch verstärken.
Die Tageschirurgie
Unter Tageschirurgie versteht
man, dass der Patient die operierende Klinik in der Regel
nach ein Paar Stunden Beobachtung nach der Operation mit
einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, sodann
der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für
die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und
sonstige Voraussetzungen und Anforderungen, die mit dem Patienten
beim Beratungsgespräch dann geklärt werden, wenn es bereits
konkret um den Ablauf der Operation geht (die Tageschirurgie
setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten
ohne schwere Systemerkrankung vor, der Patient hat ferner
für die Organisierung seiner Abholung von der Klinik und
seiner Pflege bzw. Betreuung zu Hause Sorge zu tragen, er
soll Telefon zu Hause haben, um sich bei Problemen oder Beschwerden
mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung
setzen zu können, usw.).
Untersuchung und Beratungsgespräch
Der Operation soll auf jeden
Fall eine von einem plastischen Chirurgen durchgeführte
fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese
Untersuchung
spricht der operierende Arzt die Möglichkeiten mit dem Patienten
durch, die ihn bei seiner Entscheidung im Zusammenhang mit
der Operation beeinflussen können. Hierbei kommt
die Rede auf die Tageschirurgie als spezielle Behandlungsform,
die eventuell erforderlichen zusätzlichen (z.B. interne)
Untersuchungen, die anwendbaren Anästhesiearten, die möglichen
Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs ev. auftretenden
Probleme und Beschwerden, die häusliche Pflege, die einzelnen
Etappen des Heilungsverlaufs, d.h. auf alle Informationen,
die für den Patienten notwendig sein können, um sich für
die eine oder andere Behandlungsmethode oder Operationsart
zu entscheiden.
Die Operation
Die
Operation wird im Allgemeinen in
Lokalanästhesie, seltener
in Narkose durchgeführt. Die Lokalanästhesie
bedeutet die Einspritzung des Operationsbereiches mit einer
1%-iger Lidocain-Lösung.
Die Intervention ist langwierig, deswegen ist vor der in
Lokalanästhesie durchgeführten Operation die Eingabe einer
beruhigenden und schmerzstillenden, sog. Vorbereitungsspritze
erforderlich. Bei der Operation werden die vergrößerten kleinen
Schamlippen - nach der vorherigen Markierung - verkleinert,
nach einer sorgfältigen Blutstillung werden dann die Wundränder
mit plastischen Nähten abgeschlossen.
Mögliche Komplikationen
Kein Arzt kann die Komplikationsfreiheit
einer Intervention garantieren. Komplikationen können nach
der sorgfältigsten medizinischen Intervention auch auftreten.
Die möglichen Frühkomplikationen, wie Nachblutung,
Entzündung, Wundtrennung lassen sich alle sofern sie rechtzeitig
erkannt
werden - behandeln. Zur Erkennung dieser die 2-3-stündige
Beobachtungszeit nach der Operation. Die die Verdickung
der Narben, sog. "Narbenkeloid" ergebend
heilenden Wunden entwickeln sich an diesem Körperbereich
selten, aber bei ihrem Auftreten
kann innerhalb drei Monate nach der Operation eine Injektionsbehandlung
angewandt werden. Als Spätkomplikation kann
eine Empfindungsstörung des Kitzlers auftreten. Die erwähnten
Komplikationen können
durch eine korrekte Operationstechnik vermeidet
werden. Das Verfahren - so wie die anderen Operationen -
schließt Risken
in sich, aber die Intervention ist in unserer Klinik allgemein
und unsere Patienten verlassen die Klinik immer zufrieden.
Aufgaben nach der Operation
Bei den in
Lokalanästhesie durchgeführten
Operationen werden die Patienten 2-3 Stunden,
bei den in Vollnarkose durchgeführten Operationen 10-12
Stunden nach dem Eingriff aus
der Klinik mit einem Begleiter in ihr Heim entlassen. Während
dieser Beobachtungszeit stabilisieren
sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck, Stuhlgang,
Urin). Der Patient soll seine häusliche Pflege organisieren.
Viel Erholung und schonende Lebensweise sind in der Abheilphase
empfehlenswert. Es empfiehlt sich - wenn es nötig is - Antibiotika
und Schmerztabletten zu nehmen. Auf dem Operationsgebiet
können Anschwellungen und bläuliche-ins
lila spielende Verfärbungen entstehen
bzw. vorkommen, die normale Folgen dieser Operation sind.
Diese können durch ein Paar Tage lange Eisauflage vermindert
werden, bzw. die Hämatome (Blutergüsse)
werden allmählich resorbiert. Zur Fadenentfernung kommt
es erst
2-3 Wochen nach der Operation. Nach der Operation ist es
empfehlenswert sich mit "Betadin" Füssigseife zu waschen,
und die Patientin soll sich mindestens für 3-4 Wochen des
Sexuallebens enthalten.
Kosten
Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000
HUF > Euro
Für die schamlippenplastische Operation in
Lokalanästhesie: 120.000
- 250.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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