Bei
dieser Veränderung handelt es sich um einen In gewissen Körperregionen
lokal angesammelten Fettüberschuss, der trotz einer Abmagerungskur
oder sportlicher Betätigung nicht verschwindet.
Behandlungsalternative
Der Patient hat seine Erwartungen
mit dem Operateur ganz offen zu besprechen, wobei man jedoch
nicht vergessen sollte, dass mit dem Eingriff als gewünschte
Ergebnis eher nur eine bestmögliche Verbesserung (Korrektur)
des vorhandenen Zustandes erzielt werden kann, und ein perfekter,
optimaler Zustand dürfte hier nicht das Ziel sein. Die Fettabsaugung
verändert die Kontur Ihres Körpers, verbessert Ihr Aussehen,
und kann Sie zu einem Selbstwertgefühl helfen. Die Liposuktion
kann jedoch eine erforderliche Gewichtsabnahme nicht
ersetzen,
die eher durch eine Diät oder sportliche Tätigkeit erzielt
werden kann. Die Fettabsaugung als Operation kann nur bei
dafür geeigneten, mit besonders grosser Sorgfalt selektierten
Patienten zum Einsatz kommen. Patienten normalen Körpergewichts
mit junger, elastischer Haut, mit lokalen Fettpolstern sind
die am besten geeigneten "Kandidiaten" für diese
Operation.
Die Tageschirurgie
Unter "Tageschirurgie" versteht
man, dass der Patient die operierende Klinik in der Regel
nach ein Paar Stunden Beobachtung, spätestens jedoch innerhalb
von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf
eigenen Füssen verlassen kann, sodass der weitere Heilungsverlauf
bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge
berufliche, soziale und sonstige Voraussetzungen und Anforderungen,
die im Laufe des Beratungsgesprächs mit dem Patienten dann
geklärt werden, wenn es bereits konkret um die Operation
geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische
Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor,
der Patient hat ferner für die Organisierung seiner Abholung
von der Klinik und seiner Pflege bzw. Betreuung zu Hause
Sorge zu tragen, er soll zu Hause über ein Telefon verfügen,
um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und
dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können,
usw.).
Aufgaben vor der Operation
Der Operation soll auf jeden
Fall eine von einem plastischen Chirurgen durchgeführte fachärztliche
Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese Untersuchung
spricht der operierende Arzt die Möglichkeiten mit dem Patienten
durch, die ihn bei seiner Entscheidung im Zusammenhang mit
der Operation (z.B. die Lokalisierung des Eingriffs, sowie
die Menge des abzusaugenden Fettes usw.) beeinflussen können,
dann wird ihm mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt
aus betrachtet für eine tageschirurgische Operation eignet.
Hierbei wird der Patient auf die Tageschirurgie als spezielle
Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen
(z.B. MRT, EKG, abdominale Ultraschall-, interne med. Untersuchung,
Labor usw) Untersuchungen, die anwendbaren Anästhesieformen,
die möglichen Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs
ev. auftretenden Probleme und Beschwerden, die häusliche
Pflege,die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs, d.h. auf
alle Informationen hingewiesen, die für den Patienten notwendig
sein können, um sich für die eine oder andere Behandlungsmethode
oder Operationsart entscheiden zu können.
Die Operation
Vor der Operation werden zunächst
die Gebiete vom Operateur umgezeichnet, bzw. markiert, über
die die Fettabsaugung erfolgen wird. Dann wird die Lokalanästhesie oder die Vollnarkose durchgeführt, anschliessend fettlösende
und auflockernde Flüssigkeit in das markierte Operationsgebiet
injiziert. Der Zugang (der Eingriff) erfolgt durch einen
oder mehrere 4-5mm langen Schnitte, durch die die Absauge-kanüle
unter die Haut eingeführt, und das überschüssige Fettgewebe
mit Vakuum abgesaugt wird. Man führt diese Operation an jedem
vormarkierten Gebiet und Stelle durch, und verschliesst dann
die Eingangs-/Zugangsöffnungen mit Einzelnähten. Abschliessend
wird dem Pateinten ein Druckverband angelegt, der mithilfe
einer Kompressionskleidung fiixiert.
Mögliche Komplikationen
Kein Arzt kann eine absolut
komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen
können nämlich auch nach einem mit der grössten Sorgfalt
und Umsicht durchgeführten operativen Eingriff auftreten.
Die möglichen Frühkomplikationen wie Ödem, Nachblutung,
Bluterguss /Hämatom/, übermässiger Blutverlust, Entzündung,
Gefäss-, bzw. Nervenverletzung, Lungenembolie, Fettembolie,
u.a. sind alle mögliche Operationsfolgen, die sich -sofern
sie rechtzeitig erkannt werden gut behandeln lassen. Zur
Erkennung dieser Frühkomplikationen dient die 4-6stündige stationäre Beobachtung. Im Falle, dass Sie nach Ihrer Entlassung
aus der Klinik zu Hause das geringste Anzeichen des Auftretens
einer Komplikation wahrnehmen sollten Sie Ihren operierenden
Arzt unverzüglich überdies unterrichten, der für die Behebung
der Komplikation Sorge tragen wird. Als mögliche Spätkomplikationen (Spätrezidive) kann eine übermässige
Narbenbildung (Übernarbung)
oder "Narbenkeloid" auftreten, das jedoch durch
eine Injektionsbehandlung innerhalb von 3 Monaten nach der
Operation beseitigt werden kann. Die möglichen ästhetischen
Konmplikationen wie Unebenheiten der Oberflächenkontur, Assymetrie,
Hautverfärbung u.a. können durch die Auswahl und Anwendung
der richtigen Operationstechnik vermieden werden. Dieses
Operationsverfahren birgt wie jede andere Operationen auch
Risiken in sich, es wird jedoch in unserer Klinik generell
mit guten Ergebnissen angewendet, und auch die Patienten
sind mit diesem alle zufrieden gewesen.
Aufgaben nach der Operation
Der Operation soll in der
Regel eine 6-8stündige Beobachtung des
Patienten folgen, während der sich die physiologischen Funktionen
(Blutdruck,
Urin, usw.) stabilisieren, und die erschlaffende, ermattende
Wirkung der Spritze nachlässt bzw. aufhört, und der Patient
die Klinik auf eigenen Füssen, jedoch mit einem Begleiter
verlassen kann. Bei den in spinaler (Leitungs)anästhesie
oder Volllnarkose durchgeführten Eingriffen erhöht sich diese
Beobachtungszeit auf 16-18 Stunden. Für
Einige Tage nach der Operation ist eine Schmerzstillung erforderlich.
In der
ersten Woche nach der Operation hat sich der Patient der
physischen Überlastungen enthalten, eine ständige Bettruhe
ist hingegen nicht erforderlich. Die Fadenent-fernung erfolgt
anlässlich der ersten Kontrolluntersuchung eine Woche nach
der Operation. Es ist empfehlenswert die Kompressionskleidung
für 6 Wochen zu tragen, um eine lokale Sekretansammlung (Ödem)
oder Blutung zu vermeiden, bzw. um eine gleichmässige Verklebung,
Verwachsung der Haut zu erzielen. Die Blutunterlaufungen werden in einigen Wochen spurlos verschwinden. Einige Tage
kann man auch Empfindungsstörungen der Haut wahrnehmen. In
den ersten Wochen sollte man auf physische Überlastungen
verzichten. Ab der zweiten Woche entsteht ein Narbengewebe,
in das sich das Fett nicht ablagern kann, sondern es wird
sich bei einer eventuellen Gewichtszunahme an anderen Stellen
ansammeln.
Kosten
Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000
HUF > Euro
Für die Operation in
Lokalanästhesie je 10 x 15cm grosse
Fläche: 60.000 - 80.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose oder spinale (Leitungs)anästhesie: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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