Nach
einem bestimmten Lebensalter - im Allgemeinen nach Zu- bzw.
Abnahme - kann ein Ausdehnen und die Schlaffheit der Haut
meistens auf der inneren Seite der Oberschenkel auftreten,
welche ästhetische Probleme hervorrufen kann. Diese Veränderung
ist oft mit einem lokalen Fettzuwachs verknüpft.
Möglichkeiten der Behandlung
Die Oberschenkelplastik die
Form und Hautstraffheit des Oberschenkels, das Ziel dieser
Operation ist die Rekonstruktion des den ursprünglichen am
besten annähernden Zustandes, welche eine jugendlichere und
wohligere Erscheinung gewährt. Der Patient/Die Patientin
soll mit dem operierenden Arzt sein/ihr Verlangen ganz offen
besprechen, aber man darf nicht vergessen, dass das zumutbare
Ergebnis die Korrektion des vorhandenen Zustandes und nicht
die Erreichung des perfekt idealen Zustandes ist. Die ästhetische
Operation bessert Ihr Aussehen und erschafft Ihr Selbstvertrauen.
Untersuchung und Beratungsgespräch
Der Operation soll auf jeden
Fall eine von einem plastischen Chirurgen durchgeführte
fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese
Untersuchung spricht der operierende Arzt die Möglichkeiten
mit dem Patienten durch, die ihn bei seiner Entscheidung
im Zusammenhang mit der Operation beeinflussen können (gewünschte
Form und Veränderung). Die Operation wird normalerweise in
Vollnakose durchgeführt. Dann wird ihm mitgeteilt, ob er
sich vom chirurgischen Gesichtspunkt
aus betrachtet für eine tageschirurgische Operation eignet.
Hierbei kommt die Rede auf die Tageschirurgie als spezielle
Behandlungsform, die eventuell erforderlichen zusätzlichen
(z.B. labaratorische, interne) Untersuchungen, die anwendbaren
Anästhesiearten, die möglichen Komplikationen, die während
des Heilungsverlaufs
ev. auftretenden Probleme und Beschwerden, die häusliche
Pflege,die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs, d.h. auf
alle Informationen, die für den Patienten notwendig sein
können, um sich für die eine oder andere Behandlungsmethode
oder Operationsart zu entscheiden.
Die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
Die Tageschirurgie
Unter "Tageschirurgie" versteht
man, dass der Patient die operierende Klinik in der Regel
nach ein Paar Stunden Beobachtung, spätestens jedoch innerhalb
von 24 Stunden nach der Operation mit einem
Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, sodass der weitere
Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie
gelten strenge berufliche, soziale und sonstige Voraussetzungen
und Anforderungen, die mit dem Patienten beim Beratungsgespräch
dann geklärt werden, wenn es bereits konkret um den Ablauf
der Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein
gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung
vor, der Patient hat ferner für die Organisierung seiner
Abholung von der Klinik und seiner Pflege bzw. Betreuung
zu Hause Sorge zu tragen, er soll Telefon zu Hause haben,
um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und
dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können,
usw.).
Die Operation
Das Wesentliche der Operation
ist die förmliche Korrektion des Oberschenkels. Wenn in diesem
Gebiet ein lokaler Fettüberschuss merkbar ist, wird zunächst
die Fettabsaugung dieses Bereiches durchgeführt, danach wird
die überschüssige Haut und die Unterhautgewebe aus dem auf
der inneren Oberfläche des Oberschenkels, die Unterhosenlinie
möglichst annähernden, lorbeerförmigen, oder längeren, bis
zur Innenfläche des Knies laufenden "T" - Schnitt entfernt.
Wenn die
Veränderung massiver ist, muss die Oberschenkelplastik aufs
Gesäß ausgebreitet werden. Am Anfang der Operation
liegt der Patient/die Patientin auf seinen/ihren Rücken,
er/sie
wird dann auf den Bauch gekehrt und so wird die Ausrottung
der Haut bzw. der Fettgewebe am Gesäß auch durchgeführt. Nach
sorgfältiger Blutstillung werden die Wundränder mit plastischen
Nähten
abgeschlossen. Zur Ausführung des
absondernden Serums wird in den Operationsbereich oft
ein Vakuumschlauch
eingelegt. Abschließend wird dem Patienten spezielle
Kompressionshose angetan, welche sechs Wochen lang zu
tragen ist
.
Mögliche Operationsfolgen
Kein Arzt kann die Komplikationsfreiheit
einer Intervention garantieren. Komplikationen können nach
der vorsichtigsten medizinischen Intervention auch auftreten.
Die Frühkomplikationen, wie Serumansammlung,
Bluterguss, Nachblutung, Entzündung, Hautabsterben, Wundtrennung
lassen sich - sofern sie rechtzeitig erkannt werden - gut
behandeln. Zur Erkennung dieser dient die eintägige Beobachtungszeit
nach der Operation. Wenn Sie nach dem Verlassen der Klinik,
zu Hause das geringste Anzeichen des Auftretens einer Komplikation
(z.B.: Fieber, Fieberfrost) erfahren, Sie sollten Ihren operierenden
Arzt darüber sofort informieren, er wird
dann für die Behebung der Komplikation sorgen. Als Spätkomplikation kann
eine Empfindungsstörung im Operationsbereich auftreten, welche
aber zumeist vorübergehend ist, oder kann eine pathologische
Narbenbildung, "Übernarbung" oder Narbenkeloid sich entwickeln.
Diese kann innerhalb drei Monate nach der Operation mit einer
Injektionsbehandlung beseitigt werden.
Aufgaben nach der Operation
Der Patient/Die Patientin
wird nach der Operation nach einer 1-2 tägigen Beobachtungszeit
mit einem Begleiter entlassen. Vor der Entlassung werden
die Vakuumschläuche entfernt. Nach der Operation ist die
Einnahme von Antibiotika und im Bedarfsfall
Schmerztabletten vorgeschlagen. Im Zeitraum nach der Operation
sind das Verschonen, die Eisbehandlung des Operationsbereiches
sowie die Tragung einer speziellen Kompressionshose für 6
Wochen vorgeschlagen. Die Kontrolluntersuchung erfolgt in
einer Woche, die Nahtentfernung wird dann 2 bzw. 3 Wochen
nach der Operation durchgeführt.
Kosten
Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000
HUF > Euro
Für die Oberschenkelplastik: 340.000
- 650.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro
50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.
Die obigen Gebühren sind informativ, die effektiven Preise können abhängig vom Schweregrad der Veränderung von diesen abweichen.
Anmeldung:
Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766
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