Ars Medica Lézerklinika
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Ars Medica Laserklinik
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INFORMATION ÜBER DIE ENTFERNUNG VON NARBEN UND HAUTVERÄNDERUNGEN

 
Die Veränderung

Die auf der Haut befindlichen Narben können nach den operativen Interventionen, oder Verletzungen entwickelte Veränderungen sein. Diese rufen zumeist ästhetische Probleme hervor, aber die z.B. nach einer Verbrennung entwickelten - über die Gelenke befindlichen - schrumpfenden Narben können die Bewegung auch behindern. Die Narbenplastik kann dafür eine Lösung bedeuten.

Die von der Hautebene sich erhebenden Hautveränderungen können pigmentierte Muttermale, Alterswarzen, Adermuttermale usw. sein. Diese sind meistens gutartige Veränderungen, welche wir aus ästhetischen Gründen entfernen, aber die Entfernung der in den Irritation herausgesetzten Bereichen befindlichen pigmentierten Muttermale ist aus medizinischer Hinsicht auch begründet.

Möglichkeiten der Behandlung

Die Rekonstruktion der nach der operativen Interventionen oder Verletzungen entwickelten Narben ist frühestens nach einem Jahr gerechnet ab dem Entstehen der Narbe vorgeschlagen. Ausnahmen sind davon die Narben, welche eine schwere Bewegungsbehinderung hervorrufen.

Die nach der in unserer Klinik mit Radiowellentechnik durchgeführten Operation bleibende Narbe gibt ein sehr schönes ästhetisches Ergebnis bei den ca. 1mm-2cm großen Hautveränderungen, aber bei den größeren Hautveränderungen scheint die nach derer plastischchirurgischen Ausrottung bleibende linienförmige Narbe ästhetisch idealer, deswegen ist in diesen Fällen die plastische Operation begründet.

Untersuchung und Beratungsgespräch

Der Operation soll auf jeden Fall eine von einem plastischen Chirurgen durchgeführte fachärztliche Untersuchung zuvorkommen. Im Anschluss an diese Untersuchung spricht der operierende Arzt die Möglichkeiten mit dem Patienten durch, die ihn bei seiner Entscheidungen im Bezug auf die Operation beeinflussen können. Dann wird ihm mitgeteilt, ob er sich vom chirurgischen Gesichtspunkt aus betrachtet für eine tageschirurgische Operation eignet - wenn die Operation nur Vollnarkose durchgefürt werden kann. Hierbei macht der Arztden Patienten auf die Tageschirurgie als spezielle Behandlungsform, die zur Operation erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen, die anwendbaren Anästhesieformen, die möglichen Komplikationen, die während des Heilungsverlaufs ev. auftretenden Probleme und Beschwerden, die häusliche Pflege, die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs, d.h. auf alle Informationen aufmerksam, die für den Patienten notwendig sein können, um sich für die eine oder die andere Behandlungsmethode oder Operationsart entscheiden zu können.

Die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro

Die Tageschirurgie

Abhängig von den Abmessungen der Veränderungen kann die Operation im allgemeinen mit lokaler Anästhesie durchgeführt werden, aber z. B. die Narbenplastik - hauptsächlich bei Narben von großerem Ausmaß - bedarf Schläfern. Die lokale Anästhesie bedeutet die Injektion des Operationsbereiches mit 1% Lidocain-Lösung. Unter Tageschirurgie versteht man, dass die Patientin die operierende Klinik in der Regel nach ein Paar Stunden Beobachtung, jedoch spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Operation mit einem Begleiter auf eigenen Füssen verlassen kann, so dass der weitere Heilungsverlauf bereits zu Hause erfolgt. Für die Tageschirurgie gelten strenge berufliche, soziale und sonstige, durch das Gesetz vorgewchriebene Voraussetzungen, die mit der Patientin im Laufe des Beratungsgesprächs dann besprochen werden, wenn es bereits konkret um die Operation geht (die Tageschirurgie setzt u.a. der allgemein gute physikalische Zustand des Patienten ohne schwere Systemerkrankung vor, die Patientin hat ferner für die Organisierung ihrer Abholung von der Klinik und ihrer häuslichen Pflege Sorge zu tragen, sie soll ein Telefon zu Hause haben, um sich bei Problemen oder Beschwerden mit der Klinik und dem operierenden Arzt jederzeit in Verbindung setzen zu können, usw.).

Die Operation

Bei der Operation wird die Veränderung aus dem zumeist lorbeerblattförmigen Hautschnitt entfernt, die Hautränder werden aufpräpariert, danach wird die Wunde nach sorgfältiger Blutstillung mit einer plastischen Kürschnernaht oder mit feinen Stichen abgeschlossen. Bei größeren Veränderungen - wenn nach der Ausrottung ein Hautmangel auftritt - kann die Anwendung der die Gewebe erweitenden Ballone erforderlich werden. In diesem Fall wird der die Gewebe erweiternde Ballon durch den bei der ersten Operation am Veränderungsrand gemachten Hauteinschnitt unter die Haut eingelegt. Die stufenweise erfolgende Auffüllung mit physiologischer Kochsalzlösung des Ballons wird im Allgemeinen wöchentlich einmal durchgeführt. Durch seinen permanenten Anwachs dehnt der Ballon die oberhalb befindliche Haut stufenweise aus. Wenn die Haut auf dieser Weise entsprechend erweitert ist, bei der zweiten Operation wird die Hautveränderung oder die Narbe ausgerottet, und kann die Wunde mit der vorher erweiterten Haut spannungsfrei abgeschlossen werden.

Mögliche Komplikationen

Kein Arzt kann eine absolut komplikationsfreie Operation garantieren. Komplikationen können nämlich auch nach einem mit der grössten Sorgfalt und Umsicht durchgeführten operativen Eingriff auftreten. Die möglichen Frühkomplikationen: Ödem, Bluterguss /Hämatom/, Nachblutung, Entzündung Narbenspaltung die sich - sofern sie rechtzeitig erkannt werden - gut behandeln lassen. Zur Erkennung dieser Frühkomplikationen dient die stationäre Beobachtung. Im Falle, dass Sie nach Ihrer Entlassung aus der Klinik zu Hause das geringste Anzeichen des Auftretens einer Komplikation wahrnehmen sollten Sie Ihren operierenden Arzt unverzüglich überdies unterrichten, der für die Behebung der Komplikation Sorge tragen wird. Als mögliche Spätkomplikationen (Spätrezidive) können Wundheilungsstörungen, Gefühlsstörungen, Entzündung, Wundenabschichtung, sekundäre Wundenheilung oder eine übermässige Narbenbildung (Übernarbung) oder Narbenkeloid auftreten, das jedoch durch eine Injektionsbehandlung innerhalb von 3 Monaten nach der Operation beseitigt werden kann.

Nach der Operation

Wir lassen den Patienten im Fall der in Lokalanästhesie durchgeführten Operation 2-3 Stunden nach der Operation, bei der im Schlaf durchgeführten Operation nach 10-12 Stunden, mit einer Begleitperson heim. Inzwischen werden sich die physiologischen Funktionen (Blutdruck, Stuhl, Harn) stabilisieren. Der Patient soll die Organisierung der Heimbetreuung übernehmen. In Ihrem Heim ist eine schonende Lebensweise und Erholung vorgeschlagen. Wenn die Operation einen relativ großen Bereich betrifft, ist die Einnahme von Antibiotika und Schmerztabletten empfohlen. Im Operationsbereich können Aufschwemmungen, blau-lila Verfärbungen auftreten, welche einen normalen postoperativen Zustand bedeuten. Diese können mit einer paar Tage dauernde Eisbehandlung abgeschwächt werden, die Hämatome werden sich langsam einziehen. Die erste Nachuntersuchung erfolgt eine Woche nach der Operation. Dann werden wir den Klemmverband entfernen. Die Nähte werden zwei und drei Wochen nach der Operation entfernt. Um die Erreichung des schöneren ästhetischen Ergebnisses können die Narben im darauf folgenden Zeitraum ca. eine Woche lang mit Contractubex, Dermatix, Silikonpflaster und Bioptron-Lampe behandelt werden.

Kosten

Für die Untersuchung und das Beratungsgespräch: 10.000 HUF > Euro
Für die Narbenplastik Operation in Lokalanästhesie: von 40.000 HUF > Euro
Für die Entfernung der Hautveränderungen in Lokalanästhesie: von 40.000 HUF > Euro
Für die Vollnarkose: 80.000 HUF > Euro
Pflege-/Betreungsgebühr pro Nacht: 30.000 HUF > Euro

Der plastische Chirurg kann den Betrag der Operationsgebühr in jedem Fall nur nach der Untersuchung bestimmen, hinsichtlich darauf, dass die Veränderungen immer Einzelfälle sind.
50% der Operationskosten hat man als Vorschuss bei der Anmeldung zur Operation anzuzahlen.


Anmeldung: Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Telefon: + (36 1) 266 7766

 

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